Chemnitz
Montag, 27. September 2004
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Im Heckertgebiet flogen Latten und Steine
Neonazis und linke Demonstranten trafen aufeinander
Bambule im Heckertgebiet: Sonnabendnachmittag trafen an der Dittersdorfer/ Ecke Wladimir-Sagorski-Straße etwa 400 linke Demonstranten und 250 Rechte aufeinander. Erst flogen wilde Beschimpfungen, dann Schottersteine und Zaunlatten. 24 Krawallmacher wurden festgenommen.nn]
Gegen 13 Uhr hatten sich die Linken in der Stollberger Straße gesammelt. Sie demonstrierten unter
dem Motto „Schöner
leben ohne Naziläden“. Denn in der Robert-
Siewert-Straße feierten zur selben Zeit 250 Rechte die Eröffnung der Läden „BackstreetNoise“ und „PC-Records“. Dort werden Kleidung und Musik aus der Neonazi-Szene verkauft.
Plötzlich eilten einige Rechte zur Dittersdorfer Straße. Sie wollten die genehmigte Demonst-ration stören und bewaffneten sich mit Schottersteinen aus dem Gleisbett der Straßenbahn. Etwa 200 Polizisten gingen mit Gummiknüppeln dazwischen, verhinderten schlimme Ausschreitungen. Polizeisprecher Frank Fischer (49): „Durch den Einsatz der Beamten konnten die Personen zurückgedrängt werden.“
Trotzdem flogen Steine und Holzlatten. Die Einsatzkräfte nahmen 13 linke und elf rechte Störer fest. Außerdem wurden 61 Platzverweise ausgesprochen und zwei Kampfmesser eingezogen. „Drei Anzeigen wurden aufgenommen“, so Fischer. Zwei wegen Sachbeschädigung - der kaputte Zaun und ein Graffito an einer Straßenbahn. Außerdem gab es eine Anzeige wegen Beleidigung.
Der Verkehr im und zum Heckertgebiet kam zum Erliegen. Denn die wichtigsten Straßen im Wohngebiet waren dicht. Kurz nach 16 Uhr war die Demo beendet.
Plötzlich eilten einige Rechte zur Dittersdorfer Straße. Sie wollten die genehmigte Demonst-ration stören und bewaffneten sich mit Schottersteinen aus dem Gleisbett der Straßenbahn. Etwa 200 Polizisten gingen mit Gummiknüppeln dazwischen, verhinderten schlimme Ausschreitungen. Polizeisprecher Frank Fischer (49): „Durch den Einsatz der Beamten konnten die Personen zurückgedrängt werden.“
Trotzdem flogen Steine und Holzlatten. Die Einsatzkräfte nahmen 13 linke und elf rechte Störer fest. Außerdem wurden 61 Platzverweise ausgesprochen und zwei Kampfmesser eingezogen. „Drei Anzeigen wurden aufgenommen“, so Fischer. Zwei wegen Sachbeschädigung - der kaputte Zaun und ein Graffito an einer Straßenbahn. Außerdem gab es eine Anzeige wegen Beleidigung.
Der Verkehr im und zum Heckertgebiet kam zum Erliegen. Denn die wichtigsten Straßen im Wohngebiet waren dicht. Kurz nach 16 Uhr war die Demo beendet.
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