Dresden
Freitag, 15. Mai 2009
Anschlag in Dresden schlimmer als die der RAF
Für Anschlag auf Offiziersschule in der Albertstadt kommt laut General Berliner Gruppe in Betracht
Kriminalisten untersuchen am 14. April 2009 in Dresden auf dem Gelände der Offizierschule des Heeres die Brandstelle. Foto: AP
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In sz-online
Fahndung
Polizei sucht nach Anschlag auf Kaserne zwei Verdächtige
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Hintergrund
Anschläge auf die Bundeswehr in Deutschland
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Hintergrund
Die Offiziersschule des Heeres in Dresden
Die Offiziersschule des Heeres in Dresden
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Dresden - Der Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundeswehr in Dresden war laut Einschätzung eines Generals der bislang schwerste seiner Art auf eine Einrichtung in Deutschland. „Er war nicht vergleichbar mit früheren Anschlägen im Westen“, sagte der Kommandeur der Offizierschule des Heeres (OSH), Brigadegeneral Franz Xaver Pfrengle, am Freitag in Dresden. Das gelte auch für Anschläge auf die Armee in RAF-Zeiten. Bei der Attacke mit mehreren Brandsätzen wurden vor viereinhalb Wochen auf dem OSH-Gelände 42 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört. Den Schaden bezifferte Pfrengle auf bis zu 3,3 Millionen Euro. Das gelte auch für Anschläge auf die Armee in RAF-Zeiten. „Dieser Anschlag hat uns schon sehr getroffen.“
Laut Pfrengle kommt die linksextremistische „militante gruppe“ aus Berlin für den Anschlag in Betracht. „Die Hinweise scheinen dorthin zu gehen“, sagte er. Die Täter selbst kämen wohl nicht aus Dresden, hätten aber eventuell logistische Unterstützung erhalten. Die Staatsanwaltschaft Dresden wollte offiziell keine Stellungnahme zu diesen Äußerungen abgeben. Oberstaatsanwalt Christian Avenarius bestätigte aber den Eindruck Pfrengles, dass es bei dem Anschlag in erster Linie um Sachbeschädigung ging. „In der Grundtendenz ging es nicht darum, Menschen zu schaden“, sagte er.
Der zivilen Wache des OSH-Geländes seien aber keine Vorwürfe zu machen, betonte Pfrengle. Als Konsequenzen kündigte er an, dass die Wachen und Zäune verstärkt sowie Kameras angebracht werden sollen. Dennoch werde es in der Absicherung militärischer Liegenschaften immer Lücken geben, mahnte der General. (dpa)
Laut Pfrengle kommt die linksextremistische „militante gruppe“ aus Berlin für den Anschlag in Betracht. „Die Hinweise scheinen dorthin zu gehen“, sagte er. Die Täter selbst kämen wohl nicht aus Dresden, hätten aber eventuell logistische Unterstützung erhalten. Die Staatsanwaltschaft Dresden wollte offiziell keine Stellungnahme zu diesen Äußerungen abgeben. Oberstaatsanwalt Christian Avenarius bestätigte aber den Eindruck Pfrengles, dass es bei dem Anschlag in erster Linie um Sachbeschädigung ging. „In der Grundtendenz ging es nicht darum, Menschen zu schaden“, sagte er.
Der zivilen Wache des OSH-Geländes seien aber keine Vorwürfe zu machen, betonte Pfrengle. Als Konsequenzen kündigte er an, dass die Wachen und Zäune verstärkt sowie Kameras angebracht werden sollen. Dennoch werde es in der Absicherung militärischer Liegenschaften immer Lücken geben, mahnte der General. (dpa)







