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Sachsen
Donnerstag, 1. Januar 2009

Randale in leipzig - sonst friedliche Silvesternacht in Sachsen


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Bereitschaftspolizisten überwachen die Silvesterfeierlichkeiten am Connewitzer Kreuz in Leipzig. Die schweren Auseinandersetzungen der letzten Jahre zwischen randalierenden Jugendlichen und der Polizei blieben aus. Am Rande der Feierlichkeiten randalierten rund 150 Jugendliche und warfen auch Flaschen und Steine auf Polizeibeamte. Fotos: dpa

Dresden/Leipzig - Randale zum Jahreswechsel: Bei mehreren Zwischenfällen in Leipzig sind sieben Polizeibeamte leicht verletzt und insgesamt 64 Randalierer festgenommen worden. Sie sollten nach und nach wieder auf freien Fuß kommen, sagte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag.

Zudem wurden 70 Straftaten angezeigt, darunter Körperverletzungen oder Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Allein im Stadtteil Connewitz gingen rund 150 teils betrunkene Jugendliche auf Beamte los. Die Polizei hatte sich auf Auseinandersetzungen eingestellt. Ansonsten sei der Jahreswechsel in Sachsen aber friedlich verlaufen. „Es war ein normales Silvester“, sagte ein Sprecher vom Lagezentrum des Innenministeriums in Dresden am Donnerstag.

Im links-alternativen Leipziger Stadtviertel Connewitz griffen rund 150 teils betrunkene Jugendliche Polizisten an, wobei auch Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper flogen. Durch konsequentes Vorgehen der Beamten wurde eine Eskalation verhindert, so die Polizeisprecherin. 54 Randalierer wurden festgenommen. In Vorjahren war es an dieser Stelle immer wieder zu größeren Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Weitere zehn Festnahmen erfolgten auf dem Augustusplatz zwischen Oper und Gewandhaus, wo sich rund 1200 Menschen versammelt hatten.

Durch Raketen oder Böller ausgelöste Brände und Tätlichkeiten unter Betrunkenen beschäftigten die Polizei in der Landeshauptstadt. Dabei wurden Müll- und Sammelcontainer, Briefkästen, Fahrzeuge, Mülltonnen oder eine Telefonzelle beschädigt, teilte die Polizei mit. Bei Kontrollen stellten Beamte in Deutschland nicht zugelassene Raketen, Feuerwerke und Knaller sicher, die geprüft und vernichtet werden sollen. In mehreren Fällen wird wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und weiteren Delikten ermittelt. Fünf stark betrunkene Menschen mussten zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden, hieß es. (dpa)


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