Dresden
Dienstag, 26. August 2008
Erstmals Titel „Herzsichere Klinik“ für deutsches Uniklinikum
Dresden - Unabhängige Gutachter haben dem Dresdner Universitätsklinikum ein „perfektes“ Notfallmanagement bescheinigt. Die Einrichtung der TU Dresden erhielt nach eigenen Angaben vom Dienstag als erstes Klinikum seiner Art in Deutschland das Siegel „Heart-Save-Hospital“.
Um diese Zertifizierung nach internationaler Norm hatte sich das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus beworben, sagte Sprecher Holger Ostermeyer. Dabei sei das in mehreren Jahren aufgebaute interne Notfallmanagement zur sofortigen Behandlung akut lebensbedrohlicher Herzprobleme im regulären Klinikbetrieb getestet worden.
Die Experten hätten dem Klinikum eine „perfekt funktionierende Rettungskette“ bestätigt, hieß es. In dem 21 Kliniken und 1200 Betten fassenden Großkrankenhaus werden jährlich 57000 Patienten stationär und 240000 Patienten ambulant behandelt. Für sekundenschnelle Hilfe im Notfall sollen eng aufeinander abgestimmte Abläufe, intensive Schulungen auch des nichtärztlichen Personals sowie ein Netz von mehr als 100 Defibrillatoren sorgen. Diese meist vollautomatischen Geräte erkennen akute, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und steuern mit gezielten Stromimpulsen gegen. (dpa)
Um diese Zertifizierung nach internationaler Norm hatte sich das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus beworben, sagte Sprecher Holger Ostermeyer. Dabei sei das in mehreren Jahren aufgebaute interne Notfallmanagement zur sofortigen Behandlung akut lebensbedrohlicher Herzprobleme im regulären Klinikbetrieb getestet worden.
Die Experten hätten dem Klinikum eine „perfekt funktionierende Rettungskette“ bestätigt, hieß es. In dem 21 Kliniken und 1200 Betten fassenden Großkrankenhaus werden jährlich 57000 Patienten stationär und 240000 Patienten ambulant behandelt. Für sekundenschnelle Hilfe im Notfall sollen eng aufeinander abgestimmte Abläufe, intensive Schulungen auch des nichtärztlichen Personals sowie ein Netz von mehr als 100 Defibrillatoren sorgen. Diese meist vollautomatischen Geräte erkennen akute, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und steuern mit gezielten Stromimpulsen gegen. (dpa)






