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Montag, 17. Dezember 2007
(online-Redaktion)

Brand im Stallhof


Nach Beendigung der Löscharbeiten begannen die Händler, ihre Stände abzubauen. Das Ende des historischen Weihnachtsmarktes kommt somit vier Tage früher als geplant.

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Rückblick: Provisorisch mit Holz verkleidet zeigten sich nach dem Brand im Dezember 2007 mehrere Bögen des historischen Dresdner Stallhofes unterhalb der beschädigten historischen Fassade des Gebäudes. Foto: dpa

Ein Feuer hat am Montagmorgen mehrere Buden des historischen Weihnachtsmarkts im Stallhof Dresden vernichtet. Nach Angaben der Polizei wurden zehn Buden zerstört. Nach den Ermittlungen der Dresdner Kriminalpolizei kann eine vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen werden. Vielmehr gehen die Ermittler davon aus, dass ein technischer Defekt als Brandursache wahrscheinlich ist. In diesem Zusammenhang sind verschiedene technische Geräte sichergestellt worden. Diese werden im Landeskriminalamt Sachsen untersucht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. An den Arkaden des Stallhofs entstanden massive Wasser- und Putzschäden.

Nach ersten Erkenntnissen waren die Flammen von einem der Marktstände unter den Arkaden ausgegangen und hatte auf weitere neun Buden übergegriffen. Ein Verkäufer, der als Erster vor Ort war, hörte ein lautes Knacken und sah dann den hellen Feuerschein. Offenbar hatte ein sogartiger Wind den Brand noch angeheizt. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen im Einsatz. Dabei wurden auch Propangasflaschen in Sicherheit gebracht. Explosionsgefahr bestand laut Feuerwehr aber nicht.

Durch das Großfeuer wurde auch die liebevoll rekonstruierte Fassade des Dresdner Schlosses in Mitleidenschaft gezogen. Das in dem historischen Gebäude untergebrachte Verkehrsmuseum für Technik und dessen Ausstellung blieben verschont. Bereits vor knapp zwei Wochen hatte es beim Aufbau des historischen Weihnachtsmarktes einen kleineren Brand gegeben.
Nach Beendigung der Löscharbeiten begannen erste Händler bereits, ihre Stände abzubauen. Das Ende des historischen Weihnachtsmarktes kommt somit vier Tage früher als geplant. (szo)


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