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Wissenschaft
Freitag, 18. Mai 2007

NASA misst massive Schneeschmelze in der Antarktis


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Ein Eisberg in der Antarktis (Aufnahme von 2004). Foto: dpa

Washington - In der Antarktis sind nach Erkenntnissen der US-Raumfahrtbehörde NASA schneebedeckte Gebiete von insgesamt mehr als der Größe Deutschlands geschmolzen. Es handle sich um die bedeutendste Schneeschmelze, die in den vergangenen drei Jahrzehnten mit Hilfe von Satelliten gemessen worden sei, berichtete die NASA am Mittwoch in Washington. Grund seien wärmere Temperaturen.

Die Gebiete liegen nach Angaben der NASA im Westen der Antarktis. Wissenschaftler werteten die zwischen Juli 1999 und Juli 2005 gemessenen Daten des Satelliten «QuickScat» aus. Die ungewöhnlich starke Schneeschmelze wurde im Januar 2005 registriert. Betroffen waren nach den Angaben selbst Regionen, in denen die Forscher es nicht für möglich gehalten hätten, etwa bis zu 2000 Meter hohe Berge.

Die Antarktis ist das größte Frischwasser-Reservoir auf der Erde. Änderungen in der Eismasse der Antarktis haben nach Angaben der NASA Auswirkungen auf den Meeresspiegel der Ozeane, die Salzkonzentration, Strömungen und damit auch auf das weltweite Wetter. Die NASA hatte ihren Satelliten «Quick Scatterometer (QuickScat)» im Juni 1999 gestartet. (dpa)


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