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Donnerstag, 08.03.2018

Wohin am Wochenende?

Die kopulierenden Hirsche sind der Hingucker in der Ausstellung „Sex und Evolution“ im Japanischen Palais Dresden.
Die kopulierenden Hirsche sind der Hingucker in der Ausstellung „Sex und Evolution“ im Japanischen Palais Dresden.

© Museum

Sex im Museum, „Tag der offenen Töpferei“ mit insgesamt 65 Töpfereien in ganz Sachsen, Frühjahrskneipennacht in Meißen, Familiensonntag im Theater Junge Generation Dresden, Tag des offenen Baumhauses in der Kulturinsel Einsiedel - unsere Tipps für die schönste Zeit der Woche:

Dresden

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Sex im Museum

Es ist eine besondere Ausstellung, die noch bis Monatsende im Japanischen Palais zu sehen ist. Denn wo sonst werden die Besucher mit Tieren beim Sex begrüßt. Doch genau darum dreht sich die Ausstellung „Sex und Evolution“, die die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden in Kooperation mit dem LWL-Museum für Naturkunde Münster erstellt haben.

Auf knapp 400 Quadratmetern sind mehr als 200 Exponate zu sehen, die sich der sexuellen Fortpflanzung im Tier- und Pflanzenreich widmen. Dabei wird gezeigt, warum sich Sex in der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde durchgesetzt hat, obwohl das Prozedere von Brautwerbung, Geschlechtsakt und Aufzucht aufwendig und zeitraubend ist. Denn es gibt ja auch noch die Vermehrung durch Teilung oder Ableger. Welchen Aufwand manche Tiere betreiben, um dem anderen Geschlecht zu zeigen, sie seien der schönste und genetisch beste Partner, wird in der Ausstellung anhand vieler Beispiele veranschaulicht. Auch das Thema Homosexualität hat in der Ausstellung seinen Platz. Diese kommt im Tierreich nämlich mindestens genauso oft vor wie beim Menschen.

Sex und Evolution, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt: 4 Euro, 2 Euro ermäßigt.

Visionen im Dreiklang

Schicksalhafte Begegnungen sind eher selten. Doch bei Matthias Hübner und Malte Vief ist es passiert. Zur Ähnlichkeit ihrer Vornamen kommt die gemeinsame norddeutsche Herkunft und der Musikgeschmack. „Ich suchte schon seit Langem einen fähigen Gitarristen, keinen Punker oder Schrammelmusiker“, sagt Cellist Matthias Hübner, der ursprünglich aus Rostock stammt. Ebenso wie der gebürtige Bremer Malte Vief hat er in Dresden Musik studiert.

Für Malte Vief war es allerdings bereits die zweite Station nach Hamburg, wo er klassische Gitarre studierte. „Beim Weltmusikstudium in Dresden muss man sich nicht auf Jazz oder Klassik spezialisieren. Das hat mir musikalisch sehr geholfen“, sagt er. Die Schnittstelle der beiden heißt Rockmusik.

Seit Jahren verbinden die beiden – oder auch aktuell als Trio mit Jochen Roß an der Mandoline – offensichtlich Unvereinbares: nämlich Heavy Metal und Klassik, und nennen es „HeavyClassic“. „Das ist formal stilistisch konzertante Musik mit Einflüssen wie rockartigen und folkloristischen Klängen“, sagt Vief. „Das kommt davon, wenn man klassische Gitarre lernt und eigentlich andere Musik hört. Klassische Musik hat eine ganz besondere Tiefe, die es zwar auch in der Rockmusik gibt, aber eher selten ist. Das miteinander zu verbinden, hat mich fasziniert.“ Offenbar dauert die Faszination noch immer an – Malte Viefs Konzertkalender ist bis 2020 gefüllt. Das neue Album „Kammer“ ist in sieben Jahren entstandene Musik, die diese Symbiose in andächtiger Kirchenatmosphäre nun auf die Spitze treibt.

Malte Vief – „Chamber“ / CD-Release-Konzert: 9. März, 20 Uhr, Dreikönigskirche, Dresden. Tickets ab 15,40, erm. 11 Euro. www.heavyclassic.de

Familiensonntag im Kraftwerk

Der kommende Familiensonntag im Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Geschichtenerzählens für Hörende und Nichthörende. Unter der Überschrift „Vom Keller bis zum Dachboden: Nachbarschaftsgeschichten“ werden in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bibliotheken und „vigevo – Das Netzwerk für Gebärdensprachleistungen“ sowie „Scouts – Gebärdensprache für alle“ gibt es Angebote gemeinsam für Hörende und Nicht-Hörende. Außerdem wird das Foyer des Theaters mit Geschichten aus der und über die Nachbarschaft bevölkert. In jedem Winkel werden Geschichten vorgelesen, in Gebärdensprache erzählt oder im Bilderbuchkino gezeigt. Bei Familienführungen für alle ab 6 Jahren kann man einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen (11 Uhr mit GebärdendolmetscherIn und 13 Uhr).

So. 10 bis 14 Uhr, Familiensonntag im Theater Junge Generation, Kraftwerk Mitte; Eintritt frei

Gespür für Licht und Helligkeit

Der Maler Bernhard Kretzschmar, der 1889 in Döbeln geboren wurde und zu den markantesten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Dresden gehört, meldete sich 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges umgehend freiwillig, wurde aber ausgemustert und diente dann noch von 1917 bis 1918 als Sanitätssoldat in Bautzen. Kann sein, dass er anfangs betrübt war, aber im Gegensatz zu anderen Künstlern wie August Macke und Franz Marc überlebte Kretzschmar und konnte der Nachwelt ein großes malerisches und grafisches Erbe hinterlassen, auch wenn bei der Bombardierung Dresdens 1945 viele seiner Werke zerstört wurden. Etliche Werke sind nun in der Ausstellung „Deutung des Daseins. Bernhard Kretzschmar“ in der Städtischen Galerie Dresden zu sehen.

Der Künstler prägte die Kunst des Nachexpressionismus ebenso, wie er der Malerei der Neuen Sachlichkeit eine koloristische Seite gab. So entwickelte er den Dresdner Kolorismus, Licht und Helligkeit spielen eine wichtige Rolle. Vor allem in den 1920er-Jahren interessieren Kretzschmar die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Die Ausstellung nimmt das künstlerische Schaffen Kretzschmars von seinen Anfängen bis in die späte Zeit um 1970 in den Blick.

„Deutung des Daseins. Bernhard Kretzschmar“: noch bis 13. Mai 2018, Städtische Galerie Dresden, Tickets 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, www.galerie-dresden.de

Blick auf die Gesellschaft

Der Brasilianer Bruno Beltrão gehört zu den Shootingstars der zeitgenössischen Tanzszene. Er verwebt die Bewegungen und Haltungen von Street-, Breakdance und Hip-Hop mit Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes und schafft so intensive Choreografien, die durch ihre körperliche Präsenz und Virtuosität Zuschauer weltweit in den Bann ziehen. In der Zeitschrift „tanz“ war mal zu lesen: „Beltrão würfelt Stile, Bewegungen und kinetische Muster durcheinander, er vermischt, verdichtet und rekombiniert Schritte wie alchemistische Substanzen. Er zerlegt das abgekupferte Material, versieht es mit anderen Verbindungsscharnieren, schraubt es neu zusammen und reichert das Ergebnis mit allerlei Extravaganzen an. Auch in seinem aktuellen Stück „Inoah“ mischt er Hip-Hop mit Kampfkunstelementen und zeitgenössischem Tanz und verhandelt die unauflösbaren Widersprüche, die aktuell nicht nur die brasilianische Gesellschaft prägen. Der Titel bezieht sich auf die brasilianische Stadt Inoah, in der die Künstlergruppe einen neuen Produktionsort gefunden hat. In Hellerau zeigte er bereits das Stück „Crackz“.

„Inoah“, 10. & 11.3., 20 Uhr, Festspielhaus Hellerau

Das nimmt Form an

Ein Besuch der Töpferei von Ines Kellner in Scharfenberg ließe sich mit einem Ausflug in den linkselbischen Tälern verbinden, Mario Howards harmonische Glasur- und Formkompositionen mit einem Spaziergang am Dippelsdorfer Teich. Zum „Tag der offenen Töpferei“ – eigentlich ist ja das ganze Wochenende gemeint – öffnen die Keramiker deutschlandweit ihre Werkstätten und zeigen, was aus einem Klumpen Ton oder Porzellanmasse alles entstehen kann.

In Dresden ist Susanne Engelhardt in ihrem Atelier in der Geh8 wieder mit dabei, bekannt für ihre Väschen, die ihrem Inhalt per Stempeldruck „Blüh!“ gebieten. Konstanze Kollar im Industriegelände lässt auch Kinder an die Töpferscheibe. In der Kümmelschänke zeigt Ulrike Schaufuß, was den Raku-Brandt ausmacht und lädt ebenfalls zum Probedrehen.

Auch die Töpferei Frommhold in Königsbrück, von der sich in unzähligen Haushalten eine Schüssel oder ein Kaffeepott im typischen Schwammdekor oder mit Bunzlauer Punkten und Streublümchen findet, bietet den Besuchern mehr als bloßes Geschirr-Gucken: Kinder können fleißig basteln, und bei den Führungen werden die typischen sächsischen Dekore erläutert. Nebelschütz ist zwar ein ganzes Stück entfernt, dafür gibt’s im dortigen Töpferhof neben sorbischer Küche auch Erläuterungen zum Lehmbau und sogar die ersten sorbischen Ostereier der Saison – auch zum Selbstbemalen!

Tag der offenen Töpferei: 10. und 11. März, 10-18 Uhr in zahlreichen Werkstätten in Dresden und Umgebung. Eintritt frei. www.tag-der-offenen-toepferei.de

Rock voraus

Tragisch, emotional, ironisch sowie selbst- & gesellschaftskritisch gestalten sich die Texte der Düsseldorfer Rockband Massendefekt. Deutsche Texte, Punk- und Pop-Einflüsse, aber immer mit dem größtmöglichen Abstand zu Deutschrockklischees und übermäßiger Gefühlsduselei – das wird versprochen. 2016 spielte Massendefekt als Vorband der australischen Rocklegende AC/DC in Düsseldorf. Na, wenn das mal keine gute Schule für die eigenen Konzerte war.

Massendefekt, 10.3., 20 Uhr, Puschkin Club, DD; Karten für 22,70 Euro

Benefizkonzert mit „Stilbruch“

Der Sonnenstrahl e.V. veranstaltet am Freitag in der Kreuzkirche sein Benefizkonzert zugunsten krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien. Das Konzert wird bestritten durch das Junge Kammerorchester Dresden, den Philharmonischen Kinderchor, den Mädchenchor „Cantemus“ (Hoyerswerda) und den Knabenchor Dresden. Außerdem ist die Dresdner Band Stilbruch mit dabei.

Fr. 19Uhr Kreuzkirche; Tickets: 14/17 Euro

Dem Frühling so nah

Für die traditionelle Ausstellung Dresdner Frühling im Palais Großer Garten haben Gärtner, Landschaftsbauer und Floristen aus 30 sächsischen Gartenbaubetrieben rund 40000 Frühblüher kunstvoll arrangiert. Der Kick aus Farben und Düften ist jedes Jahr für Tausende Dresdner ein Muss und der Auftakt zur warmen Jahreszeit. Die Schau ist noch bis zum 11. März, täglich 9 bis 20 Uhr, geöffnet.

Elbland & Döbeln

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Meißen

Altbewährtes & Neues

Quasi als Startschuss für die diesjährige Meißner Kultursaison haben Grafikinteressierte am Wochenende wieder einmal die Gelegenheit, durch die Gewölbe der schönen Albrechtsburg zu schlendern und dabei hochkarätige Kunst von etwa 50 Ausstellern zu begutachten sowie die eine oder andere Grafik mit nach Hause zu nehmen. Der Meißner Grafikmarkt ist mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt: Erneut gab es weit mehr Bewerber, als verfügbare Plätze. Die ausgewählten Teilnehmer versprechen ein buntes Potpourri an Grafikgattungen, von Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarellen, Fotografien und Künstlerbüchern bis hin zu den verschiedenen Drucktechniken, wie Holzschnitt, Radierung, Lithografie oder Siebdruck. Die Künstler kommen aus Meißen, Dresden und dem Umland, aber auch aus allen Teilen Sachsens und der gesamten Bundesrepublik. Auch die jährlich steigenden Besucherzahlen sprechen für sich. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 5000 Kunstliebhaber und Sammler den Grafikmarkt. Ab diesem Jahr wird auch das Kunstkaufen komfortabler. Der Meißner Kunstverein hat jüngst ein EC-Kartenlesegerät angeschafft, über den die Künstler ihre Verkäufe zentral laufen lassen können. Kein Sammler muss also fortan mehr den Berg hinabsteigen, wenn die schöne Kunst das Barbudget sprengt. Der Grafikmarkt wird vom Kunstverein Meißen e.V. in Kooperation mit der Albrechtsburg Meißen veranstaltet.

18. Meißner Grafikmarkt, geöffnet Sonnabend und Sonntag, 10 bis 18Uhr, Eintritt frei.

Coswig

Kaminer liest in der Börse

Mit seinem Buch „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ gastiert Wladimir Kaminer in der Coswiger Börse – am Sonnabend ab 19.30Uhr. Für Männer sind Frauen unergründlich. Dass z.B. Olgas Garten das reinste Paradies ist, liegt an ihrem grünen Daumen. Warum sie aber so viele Pflanzen sammelt, dass sie halb Brandenburg verschönern könnte, ist mit bloßem Verstand nicht zu erklären.

Karten: Börse (03523 700186); 19,55 Euro

Meißen

Kneipen laden ein

In der Altstadt findet am Sonnabend die Frühjahrskneipennacht ab 20 Uhr statt. Es nehmen 14 gastronomische Einrichtungen teil. In allen treten Live-Künstler in Aktion, das musikalische Spektrum ist breit gefächert von Swing & Jazz über Country & Folk, Blues & Rock bis hin zur gehobenen Klavierunterhaltung. Neu mit dabei sind Vincenz Richter und die Vinolovio-Weinbar am Theaterplatz.

www.kneipennacht-meissen.de

Radebeul

Premiere für Klassiker

Die Landesbühnen Sachsen in Radebeul feiern am Sonnabend, 19 Uhr, die Premiere des Komödienklassikers „Ein Sommernachtstraum“. In Shakespeares bekanntestem und erotischstem Stück liegen im raschen Wechsel der Emotionen Verzückung und Verzweiflung, Ernst und Komik dicht beieinander. Die Inszenierung von Peter Kube wird für ein junges Publikum empfohlen.

Karten: Landesbühnen, 0351 8954214

Coswig

Manon Straché in der Villa Teresa

Ihre Autobiografie „Leise jedoch kann ich nicht“ stellt Manon Straché am Sonntag, 16 Uhr, in der Coswiger Villa Teresa vor. Die Akteurin schildert darin ihre Vergangenheit und den Teil deutsch-deutscher Geschichte, den sie miterlebt hat. Natürlich geht es auch um die Menschen, die ihren Weg gekreuzt haben, u.a. Konstantin Wecker, Dieter Hildebrandt, aber auch Erich Honecker und Jassir Arafat.

Karten: Börse (03523 700186), zu 26 Euro

Grünlichtenberg

Notendealer in der Kirche

Die A-Capella-Band „Die Notendealer“ ist am Sonnabend zu Gast in der Kirche Grünlichtenberg. Dort präsentieren die fünf Jungs aus Freiberg ihre Musik ohne Instrumente, nur mit dem Mund und einer großen Portion Humor. Beginn des Benefizkonzerts zugunsten der Fassadensanierung der Kirche ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Kartenvorverkauf in der Gemeindeverwaltung Kriebstein, Tel. 034327 6060 und Abendkasse

Zabeltitz

Frühlings-Erwachen

Am Sonntag findet das Zabeltitzer Frühlingserwachen zum 20. Mal statt. Von 10 bis 17 Uhr wird im Palais, im Alten Schloss und draußen dazu eingeladen – das ist einen Ausflug mit der ganzen Familie wert. Kreatives Markttreiben, Straßenmusik, originelle Angebote zum Basteln, Ballonmodellieren und natürlich die Schauvorführungen sorbischer Ostereiermaltechniken machen Lust auf den Frühling. Der Eintritt ist frei.

Großenhain

Otto-Reutter-Abend

Der bekannte und beliebte Schauspieler Walter Plathe ist am Sonnabend um 20 Uhr mit seinem Otto-Reutter-Programm zu Gast im Kulturschloss Großenhain. Unter der Überschrift „Alles weg’n de Leut!“ wird Plathe mit Herz und Schnauze die unvergesslichen Couplets von Reutter interpretieren. Dabei geht es meist um Alltagserlebnisse – in drei Minuten erzählt.

Karten in der „Kasse am Schloss“ und unter 03522 505555.

Klosterbuch

Erster Bauernmarkt

Im Kloster Buch startet am Sonnabend die Bauernmarkt-Saison 2018. Von 9 bis 15 Uhr bieten über 80 Direktvermarkter und Händler ihre Waren an. Dazu gehören frische Erzeugnisse aus eigenem Anbau und eigener Herstellung sowie handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte. Um 10 Uhr und 14 Uhr können Besucher an einer historischen Klosterführung teilnehmen.

Parkplätze sind ausgewiesen; Gebühr: 2 Euro

Leipzig

Mittelalter im Kohlrabizirkus

Am Wochenende erwacht das Mittelalter beim Leipziger Umschlag. Mehr als 110 Stände aus acht europäischen Ländern sind im Kohlrabizirkus auf Deutschlands größtem Indoor-Mittelalter-Wintermarkt zu finden. Die Händler präsentieren Waren, die für einen Ausflug ins Mittelalter geeignet wären. Es gehen Schmuck-Unikate, Eisenwaren, spezielle Ledersachen oder Ausnahme-Bekleidung über den Ladentisch. Das meiste wurde von den Handwerkern selbst hergestellt. Höhepunkt des Leipziger Umschlags ist der Auftritt von Corvus Corax, der bekanntesten Band der deutschen Mittelalterszene. Sie sind am Sonnabend um 15 und 17 Uhr sowie ab 20 Uhr zu hören. Auch die Musiker von Fuchsteufelswild begeistern abends mit mittelalterlichem Minnesang bis hin zu Poetry Slam. An beiden Tagen gibt es Ritterkämpfe und Gaukelei .

geöffnet Sa. 11 bis 24 Uhr; So. 11 bis 19 Uhr; Eintritt 10 € Erw., 5 € Kinder; 8 € für historisch gekleidete Gäste. Sonntag Familientag (günstigerer Eintritt)

Döbeln

Aus der Eierbecherei

Eierbecher sind ab Sonnabend in der Kleinen Galerie im Stadtmuseum Döbeln zu sehen. Ab 15 Uhr rücken die rund 2000 Ausstellungsstücke der Döbelnerin Christiane Hasenwinkel in den Blickpunkt. Neben mehr als 100 Jahre alten Einzelstücken verdienen die sogenannten Quereierbecher besondere Beachtung, aus denen die Eier liegend gelöffelt wurden.

Ausstellungseröffnung, Sonnabend, 15 Uhr, im Rathaus Döbeln.

Meißen

Weltmusik, Jazz & Folk

Bet Williams gastiert mit Epiphany 3 am Sonntag um 19.30Uhr im Sax11 Studio Meißen. Bet Williams spielt mit ihrem Mann John Hodian (Grammy Preisträger) und ihrem Sohn Jack eine einzigartige Mischung aus Weltmusik, Jazz, Kunstlied, Americana und Folk. Das ist musikalisches Kopfkino vom Feinsten: kraftvoll und wild, leise und verletzlich.

Eintritt: 19Euro. Das Sax11-Studio befindet sich in der Talstraße 80f im Kellergeschoss.

Pirna & Umgebung

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Weesenstein

Komödie und Matinee

Der Verein „Die Trostpflastersteine“ sind am Freitag und Sonnabend mit der Komödie „Heinrich und die leichten Mädchen“ auf dem Schloss zu Gast. Ohne zu ahnen, in welchem Etablissement er sich befindet, mietet der naive Bauer Engelmann – auf der Flucht vor seiner Verlobten und deren Mutter – bei zwei leichten Damen ein Zimmer. Als sich Mutter und Tochter auf der Suche nach ihm unter falschem Vorwand im selben Haus einschleichen, nehmen die Verwicklungen ihren Lauf.

Zur Matinee „Dantes Hölle, Teil I“ – mit Dr. Elisabeth Leeker und Lars Jung – wird am Sonntag eingeladen. In seiner „Göttlichen Komödie“ beschreibt Dante Alighieri eine fiktive Wanderung durch die drei jenseitsreiche Hölle, Läuterungsberg und Paradies. In fünf Veranstaltungen wird in Abschnitten ein Überblick über diese Jenseitsreise gegeben.

9./10. März, 19.30 Uhr, „Heinrich und die leichten Mädchen“; 11. März, 11 Uhr, Matinee; Anmeldung unter: www.schloss-weesenstein.de o. 035027 62629.

Freital

Gospel vom Feinsten

Gospel kommt mitten aus der Seele. Seit 1999 widmen sich die Gospel Passengers dem Gospel und Spiritual, aber auch Liedern aus Musicals und Charts. Die eigens für den Chor fünfstimmig arrangierten Stücke werden von den etwa 20 ambitionierten Amateuren mal leise und gefühlvoll, mal rhythmisch, ansteckend und mitreißend und immer mit viel Liebe und Freude an der Sache interpretiert.

11.3., 16 Uhr, Stadtkulturhaus Freital

Schmilka

Ich bin mit Leib und Seele Sachse

In der Lesung „Ich bin mit Leib und Seele Sachse – Erinnerungen an Dieter Bellmann“ liest seine Witwe Astrid Höschel-Bellmann am Freitag in der Schmilk’schen Mühle. Anschließend findet ein Gespräch mit Liane Steinbrecher über das Schaffen und Leben Dieter Bellmanns statt. Die Geschichten stellen Orte vor, zu denen Bellmann persönliche Bindungen hatte.

9. März, 20.30 Uhr, Schmilka Nr. 11, 035022 92230, Mail: info@schmilka.de

Ulberndorf

Zollstockbörse im Lindenhof

Der Zollstocksammler Maik Günther lädt am Sonntag wieder zur jährlichen Zollstockmesse nach Ulberndorf ein. Diese findet auf dem Lindenhof im ehemaligen Stall, Alte Straße 13, in Ulberndorf statt. Geöffnet ist von 9 bis 12 Uhr. Dort können sich Sammler der „Gliedermaßstäbe“ treffen, Sammlerstücke tauschen und Neues erfahren.

11. März, 9-12 Uhr, Zollstockbörse, Lindenhof Ulberndorf

Sadisdorf

Reise nach Nordkorea

Thomas Adams aus Naundorf ist nach Nordkorea gereist und berichtet am Freitag in einem Bildervortrag von dieser Tour. Nordkorea gilt als ein Land, das für Touristen bisher eher verschlossen war. Adams erzählt von den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Pjöngjang, von der Demarkationslinie, die das Land zu Südkorea abgrenzt, und von Naturschönheiten.

9.3., 19 Uhr, Reisebericht über Nordkorea, Alte Schäferei, Sadisdorf, ab 18.15 Uhr Imbiss

Schmiedeberg

Jugendchor singt spanisch

Regelmäßig ist der Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach in Schmiedeberg für ein Probenwochenende zu Gast. Dieses Jahr bereiten sich die jungen Sänger auf eine Begegnung mit einem Chor aus Mexiko vor. Wer will, kann sich das Können der jungen Sänger bei einem Konzert anhören: Klassik, Popmusik mit Hits der „Ärzte“, von „Queen“ und Phil Collins.

Am Sonnabend, 17 Uhr tritt der Jugendchor im Saal des King-Hauses auf.

Freital

Tricks mit Seifenblasen

Heute Abend erwartet die Besucher des Freitaler Kulturhauses die „Snow Bubble Show“, eine Veranstaltung für Kinder mit tollen Effekten wie Licht, Laser, Schnee und natürlich riesigen Seifenblasen. Gezeigt werden interessante Tricks: Blasen und Rauch, Blasen und Feuer, Blasen und Schnee. Nach der Veranstaltung können sich die Kinder in einer bunten, großen Seifenblase fotografieren lassen.

9. 3., 18 Uhr, Kulturhaus Freital, Lutherstraße

Sebnitz

Klettern um Mitternacht

Alle Kletterfreunde sind am Sonnabend zu einem nächtlichen Ausflug an die Kletterwände im SoliVital eingeladen. Bei verschiedenen Wettkämpfen können sich die Teilnehmer miteinander messen. Außerdem gibt es einen Dia-Vortrag und Live-Vorführungen der in der Szene bekannten Boulderer Sven und Michael Scholz sowie Tipps und Tricks vom Profi.

10. März, 17 bis 2 Uhr, Mitternachtsklettern, SoliVital Sebnitz; Gebühr: 13,90 €/Kinder 9,90 €

Neustadt

Ausstellung endet

Noch bis zum Sonntag präsentiert das Stadtmuseum die Ausstellung unter dem Thema „Blickwinkel“ – Ansichten regionaler Künstler auf Neustadt und Umgebung“. Verschiedene Techniken werden gezeigt, u. a. Aquarelle, Drucke und Arbeiten mit Kohle und Bleistift. Die Schau zeigt einen bunten und vielfältigen Querschnitt durch die Arbeitsbereiche der Laienmaler.

Bis 11. März, Ausstellung im Stadtmuseum Neustadt; geöffnet am Sa./So., 13 bis 17 Uhr.

Lausitz

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Löbau

Heimat klingt mit Andy Borg

Gerade war Andy Borg ungewollt in den Schlagzeilen: Der „Stern“ bezeichnete ihn als Verlierer des Tages, „Bild“ titelte „Karriere verpufft“, weil der Schlagerstar am 20.März im Kölner Nachtclub „Pascha“, wo sich auch Stripperinnen entblättern, auftreten wolle – gemeinsam mit Nino de Angelo und anderen Künstlern. Borg hat auf seiner Facebook-Seite reagiert: „Ich wurde für einen bunten Schlagerabend mit mehreren Kolleginnen und Kollegen gebucht.“, und in Großbuchstaben: „Natürlich trete ich nicht in einem Bordell auf!“ Sorgen, in Verruf zu geraten, muss der österreichische Sänger am Sonntag nicht haben. Dann tritt er als Stargast der Schlagershow „So klingt die Heimat“ von „Melodie TV“ im Messepark auf.

Diese Tourneeproduktion präsentiert auf 30 Terminen quer durch Deutschland beliebte Künstler und volkstümliche Stimmung mit bekannten Melodien, Neben Andy Borg sind „Die Mayrhofner“, Michael Heck, die „Vaiolets“, Walter Scholz und Romy dabei. Star ist aber Andy Borg, der in diesem Jahr 35 Jahre Bühnenjubiläum feiert. Seine musikalischen Erfolge wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. Unvergessen sind seine Erfolgssongs wie „Adios Amor“ und „Die Fischer von San Juan“. Mit einer gesunden Portion Humor ausgestattet und mit Liedern und Texten, die Träume erzählen und Sehnsüchte teilen, ist er ein Hitgarant, der die Nähe zu seinem Publikum sucht.

So, 15 Uhr (Einlass 14 Uhr), Messehalle (Görlitzer Straße 2), Restkarten ab 44,90 Euro

Görlitz

Wie ein kleiner Sport-Oscar

Was für die Filmwelt die Oscar-Preisverleihung in Los Angeles ist, ist für die Sportler aus Görlitz und Umgebung der Ball des Sports in der Kulturbrauerei – alles natürlich viel, viel kleiner, aber trotzdem. Es gibt wie in LA in mehreren Kategorien Nominierte, die Nominierung an sich ist schon eine große Ehre. Die Kandidaten machen sich Hoffnungen, den Preis (als populärste Sportler) in Empfang nehmen zu dürfen. Wie in LA werden die Nominierten noch einmal kurz vorgestellt, der Name des jeweiligen Siegers, hier ermittelt aus einer Umfrage der Sächsischen Zeitung gemeinsam mit dem Oberlausitzer Kreissportbund und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, auf der Bühne aus einem Umschlag gezogen. Bis dahin bleibt das Geheimnis gewahrt. Gäste des Balls des Sports dürfen sich auf überraschte, manchmal ungläubige Reaktionen freuen, zeigen die Erfahrungen vergangener Jahre. Natürlich gibt es an dem Abend mehr als nur die pure Ehrung: Umrahmt werden die Auflösung der Sportlerumfrage und weitere Preisübergaben von einem bunten Programm und Tanz mit DJ Dr. Taste bis tief in die Nacht. Als Gäste werden unter anderem Lorenzo Cinotti & Jeanette Flexonette mit „Zauberei, Jonglage heißem Tanz und Kunstfehlern“ und Poetry-Slammer Marc mit C mit lustigen Texten für Unterhaltung sorgen. Und natürlich gibt es wieder ein leckeres Buffet, das im Kartenpreis enthalten ist.

Sa., 18 Uhr, Kulturbrauerei , Eintritt 25 Euro, Restkarten nur nach tel. Absprache: 0172 5720976

Görlitz

Tropenwelt hinter Glas

Ein Blick hinter die Kulissen des Vivariums gewährt das Senckenberg Museum für Naturkunde. Der Lebendtierbereich beherbergt 70 tropische und einheimische Tierarten in zwölf aufwendig gestalteten Becken. Erfahren Sie mehr über die Technik dahinter, die Aufbereitung der Wasserbecken und die eine oder andere Anekdote über Vogelspinne, Python, Zwergmaus und Co.

Freitag, 17-18.30 Uhr, Senckenberg Museum für Naturkunde, Am Museum 1; Eintritt: 8 Euro

Ebersbach-Neugersdorf

Mit Schwalbe & Star unterwegs

Eine Reise auf zwei Rädern der besonderen Art ist die Fahrt mit den Simson-Mopeds „Schwalbe“ und „Star“. Auf ihren beiden „Vögeln“ tuckern Monika und Manfred Hoffmann von Oybin aus entlang von Neiße und Oder bis zur Insel Usedom und zur polnischen Ostseeküste. Diese Mopedtour dokumentiert das Leben in einer Region.

Fr., 19-21 Uhr, Wild Ost Veranstalter- & Reisebüro Ebersbach-Neugersdorf, Hauptstraße 144; Eintritt 5 Euro

Zentendorf

Tag des offenen Baumhauses

„Ihr wolltet schon immer mal in die urigen Häuschen des ersten Deutschen Baumhaushotels lunsen?“ So werden Interessierte für Sonntag auf die Kulturinsel Einsiedel eingeladen. Beim Tag des offenen Baumhauses ist dies möglich! So können Groß und Klein schauen, wie gemütlich ein Baumhaus sein kann und ob Platz für die ganze Familie ist.

So, 14.30 Uhr, Kulturinsel Einsiedel, Treff: Baumstammlokal; Eintritt frei

Niesky

Neue Ausstellung

Am Sonntag wird im Raschkehaus in Niesky die Ausstellung „Hiddensee – Momente und Augenblicke“ eröffnet. Momente und Augenblicke haben die Nieskyer Freizeitkünstler auf der Insel Hiddensee eingefangen. In Acryl, Öl, Aquarell und verschiedenen experimentellen Werken wurden sie in einem fünftägigen Pleinair festgehalten.

So., 15.30 Uhr, Museum Niesky - Johann-Raschke-Haus, Zinzendorfplatz 8; Eintritt frei (bis zum 17. Juni)

Görlitz

Arbeitseinsatz für den „Adler“

Der Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V. organisiert einen Arbeitseinsatz. Mithilfe der Bevölkerung sollen der Freizeitpark und die Anlagen und Fahrzeuge auf die bevorstehende Saison vorbereitet werden. Als Belohnung gibt es eine Familienfreifahrt Karte und zum Mittag ein Eisenbahnergedeck! Der nächste Einsatz ist dann für den 24. März geplant.

Sa., 8-14 Uhr, Freizeitpark am Weinberg Görlitz, An der Landskronbrauerei 118

Herrnhut

Bach und seine Vorbilder

Unter dem Titel „Bach und seine Vorbilder“ betrachtet der Schweizer Musiker Marti die Stationen der musikalischen Ausbildung Johann Sebastian Bachs. Es erklingen die Suite G-Dur von Böhm sowie die Partita e-Moll von Bach sowie die Cembalotoccata D-Dur. Das Konzert ist ein Benefizkonzert zugunsten der Orgelsanierung.

Fr., 19.30 Uhr, „Rolle“ Herrnhut, August-Bebel-Straße 3; Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Region

Töpfereien öffnen Türen

Insgesamt 65 Töpfereien in ganz Sachsen öffnen an diesem Wochenende jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr die Türen für ihre Gäste. Mit dabei sind unter anderem der Töpferhof Meißner in Trebus, die Keramikwerkstatt von Kurt und Udo Hirche in Sagar, Töpferei Kathrin Najorka in Krauschwitz und Töpferei Ines Herack in Horka. Zu sehen gibt es überall das, was das Handwerk ausmacht, wie an der rotierenden Töpferscheibe aus einem Klumpen Ton unter geschickten Händen eine Vase, ein Krug oder eine Tasse entsteht. Und weil es ein echtes Handwerk ist, ist eben nicht alles uniform. jeder Töpfer hat eine ganz eigene Handschrift, seine Erzeugnisse sind für Kenner unverwechselbar. Deshalb lohnt es sich auch, auf einer kleinen Rundreise alle vier Töpfereien im Norden des Landkreises zu besuchen. Und das Produkt ist auch aus ökologischer Sicht attraktiv. In Krauschwitz zum Beispiel kann man an diesem Wochenende an einer Führung in die ehemaligen Ton- und Kohlegruben in der Nähe teilnehmen, wo der Rohstoff für die hiesige Töpferei herkommt. Selbst die Glasur íst unbedenklich. Alle vier Betriebe verfügen über ein Zertifikat für naturbelassene Glasuren.

Besonders auf das Wochenende freut sich Töpfergesellin Severine Meißner. Zu Beginn des Jahres 2018 hat sie die Töpferei von ihrem Vater Günter Meißner übernommen.

Sa, So, jeweils 10 bis 18 Uhr, Töpferhof Meißner Trebus (Neulänge 25), Keramikwerkstatt Hirche Sagar (Schulstraße 11), Töpferei Najorka Krauschwitz (Waldweg 19), Töpferei Ines Herack Horka (Uhsmannsdorfer Straße 20), Eintritt frei.

Niesky

Comedy mit Daphne de Luxe

„Das pralle Leben“ heißt das aktuelle Programm von Daphne de Luxe. Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise in Erinnerungen, plaudert über Kindheit, Dialekt und Hochdeutsch, entlarvt Kalorienlügen und gibt dem Zuschauer das Gefühl, den amüsanten Geschichten der besten Freundin zu lauschen.

Sa., 20-22 Uhr, Einlass 19 Uhr, Bürgerhaus Niesky, Muskauer Straße 33-35, Eintritt: 20 Euro; Karten: Tel. 03588 25770

Löbau

Börse: Baby- & Kindersachen

Zur Löbauer Baby- und Kindersachsenbörse sind preiswerte Mädchen- und Jungenbekleidung aus zweiter Hand bis Größe 176 für Frühling und Sommer und vieles mehr erhältlich. Schwangere Kundinnen und Menschen mit Behinderung können bereits am Freitag, von 16 bis 18 Uhr, die Börse besuchen. Uhr. Zur Kinderbetreuung gibt es Kinderschminken und viele Spiele.

Sa, 9-12 Uhr, Messehalle Löbau, Görlitzer Straße 2

Görlitz

Chormusik a cappella

Die Europa Chor Akademie bringt Chormusik des 20. Jahrhunderts a cappella zu Gehör. Programm: Tschaikowsky (Die Liturgie des Hl. Chrystostomos), Debussy (Trois Chansons), Martin (Messe für 2 vierstimmige Chöre), Poulence (Un Soir De Neige) und Schönberg (Friede auf Erden). Dirigent ist Sylvain Cambreling.

Sa, 19.30 Uhr, Synagoge Görlitz, Otto-Müller-Straße 3, Eintritt: im Vorverkauf 9, ermäßigt 6 Euro, an der Abendkasse 10 Euro

Schleife

Orchideen ausgestellt

Die Niederlausitzer Orchideenzüchter Lutz Lehradt und Hans-Joachim Wlodarczyk laden für Samstag und Sonntag zur Orchideenschau ins Sorbisch Kulturzentrum Schleife ein. Bei der Gestaltung der Ausstellung werden sie von Orchideenfreunden aus Döbern und Umgebung unterstützt. Phalaenopsis, Frauenschuh, Cattleya, Dendrobium und weitere Orchideenarten verzaubern den Saal mit ihrer exotischen Schönheit. Reizvolle Kakteen von Ingrid und Erhard Lehmann geben der Schau einen weiteren Aspekt. Die Gärtnermeister beraten gern zur Pflege der Orchideen auf der heimischen Fensterbank und bieten an, mitgebrachte Orchideenpflanzen fachmännisch umtopfen zu lassen.

Die Ausstellung mit Beratung und Verkauf ist am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet (Friedensstraße 65).

Bad Muskau

Blues in der Turmvilla

Der Blues gehört mit all seinen Facetten zur Oberlausitz dazu. Unzählige regionale Musiker haben sich in den vergangenen Jahrzehnten dieser einnehmenden Musikrichtung gewidmet und sich damit eine riesige Fangemeinde erspielt. Und folgerichtig ist an diesem Samstag in der Turmvilla Bad Muskau ein Blues-Konzert mit C.S.B. Blues zu erleben. „Blues Night Live“ ist eine neue Veranstaltungsreihe der Turmvilla.

Die Geschichte von C.S.B. Blues beginnt in Weißwasser. Frank Burkhard (Gitarre, Vocals) traf Ende der Siebziger auf der Bahnbrücke von Weißwasser auf den Bassisten Uwe von Brühl. Aus diesem schicksalhaften Treffen entstand die Band „Onkel Toms Hütte“. Jahre später kreuzten sich die Wege erneut als Frank Burkhard nach zehnjährigem USA-Aufenthalt in Dresden eine Blues Band gründete. Seit 2011 spielen sich Frank und Uwe zusammen mit Max Jäger (Drums) und Hans Horn (Harmonika) quer durch die Stile Chicago-Blues, Latin-Rock bis hin zu Ostblues.

„C.S.B. Blues“, 10. März, 21 Uhr, Turmvilla Bad Muskau, Herrmannsbad 9. Tickets kosten im Vorverkauf 7 Euro (www.turmvilla.de/tickets/)und an der Abendkasse 9 Euro.

Weißwasser

Vorfrühling im Geopark

Für diesen Sonntag um 11 Uhr lädt der Geoparkführer Jürgen Siegemund Interessierte zu einer dreistündigen Wanderung durch die Waldlandschaft der Drachen- und Tiergartenberge im sächsischen Teil des Muskauer Faltenbogens ein. Neben der mit 163 Metern höchsten Erhebung in dieser Region befindet sich auch das Altbergbaugebiet der ehemaligen Grube Caroline II, in der im Zeitraum von 1913 bis 1959 über-und untertägig Braunkohle gefördert wurde. Ziel ist die Töpferei von Kathrin Najorka in Krauschwitz. Dort können die Besucher zum Tag der offenen Töpferei wissenwertes über das traditionelle Handwerk erfahren. Die Rücktour erfolgt durch den Keulaer Tiergarten, ein Naturschutzgebiet, in dem schon die Muskauer Standesherren der Jagd nachgingen. Die Tour beginnt und endet am Braunsteich gelegenen Gasthaus Waldhaus in Weißwasser. Mitwanderer zahlen drei Euro.

Bischofswerda

Werkeln in der Kreativwerkstatt

Im Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit Bischofswerda, Lutherstraße 13 gibt es jetzt eine Kreativ-Werkstatt. Wer Lust am Werkeln und Gestalten hat, ist am Sonnabend von 15 bis 19 Uhr herzlich eingeladen. Ausprobieren kann man sich am Schmiedefeuer, an der Töpferscheibe oder beim Herstellen von Aufbaukeramik. Die Teilnahme ist kostenfrei. Dieses Angebot gibt es auch am 14. und 15. März jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr.

Bautzen

Kammermusik im Turm

In ihrem Kammermusikprogramm „Bruder Baum und Schwester Lerche“ suchen die Musiker des „Trio con moto“ den Dialog mit Jurij Brezans gleichnamigen Buch. Hanka Tiedemann (Querflöte), Bettina Witke (Violine) und Helfried Knopsmeier (Violoncello) bringen Werke und Bearbeitungen aus Vergangenheit und Gegenwart zu Gehör. Das Programm findet am Freitag um 19.30 Uhr in der Röhrscheidtbastei statt.

Bautzen

Arktisfieber im Steinhaus

Arktisfieber ist ein spannender und abwechslungsreicher Exkurs in die Kühltruhe unseres Planeten. Das Publikum wird mitgenommen auf eine Reise entlang der spektakulären grönländischen Küsten und dringt mit dem stärksten Eisbrecher der Welt bis zum Nordpol vor. Die besten Bilder aus 67 Reisen in 18 Jahren sind am Soonnabend in der Live-Multimedia-Show ab 20 Uhr im Bautzener Steinhaus zu sehen.

Bautzen

Kreuzchor in der Kirche

Am Sonntag findet um 16 Uhr in der Michaeliskirche Bautzen ein Konzert mit dem Ensemble „foosion“ statt. Dieses besteht aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Dresdener Kreuzchores. Die Sänger begeistern mit ihrem a capella-Gesang. Zu ihrem Repertoire gehört zeitgenössische Musik gleichermaßen, wie Volkslieder, geistliche Musik und vieles mehr. Der Eintritt ist frei, aber es wird um Spenden gebeten.

Bischheim

Frauentagsparty mit Tom Reichel

Tom Reichel ist und bleibt der Geheimtipp der deutschen Schlager- und deutschen Popbranche. Seine äußerst außergewöhnliche Stimme, seine persönliche Art und seine Solo-Auftritte machen ihn zu einem Sänger, der einfach unverwechselbarer nicht sein kann. All seine von ihm selbst geschriebenen Texte haben Sinn und erzählen seine eigenen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. All seine selbst komponierten Melodien sind Ohrwürmer und stets voller musikalischer Harmonie. Seit einigen Jahren reisen zu seinen ausverkauften Solo-Konzerten, welche er jährlich in einem großen Dresdner Theater gibt, Fans aus ganz Deutschland an nur um ihn zwei Stunden zuzuhören und live zu erleben. Im September veröffentlichte Tom Reichel sein bereits viertes Solo-Album.

Zum Frauentag gehört in der Kulturmühle natürlich auch ein Men-Strip vom Feinsten. Los geht es am Sonnabend, dem 10. März, 20 Uhr. Tickets: 03578 730913.

Kamenz

Irish Folkrock

Irish Rock No2 – nach der restlos ausverkauften Premiere dieser Indoor-Party im Jahr 2016 folgt nun die zweite Auflage in der Lessingstadt. Die Band Never Walk Alone hat sich inzwischen einen Namen erworben. Durch zahlreiche Konzerte im Osten Deutschlands, unter anderem mit zwei Konzerten beim Tag der Sachsen 2017 in Löbau oder auch Gigs im Osterzgebirge. Leider blieb immer viel zu wenig Zeit für Kamenz und Umgebung übrig.

Aber nun bietet sich im März erneut die Möglichkeit, die Kamenzer Band in der Heimat live zu erleben. Mit German-Irish-Folk-Rock, der Musik, die Beine nie still stehen lässt, mit Kilkenny-Irish Beer, dessen Tradition zurückreicht bis ins 14. Jahrhundert. Und natürlich mit Scotch und Irish Whisky, dem „Wasser des Lebens“. Am Sonnabend, dem 10. März, wird ab 20Uhr in den Eventbereich des Bowlingcenters am Garnisonsplatz geladen. Hier steigt dann eine Party, die vor Lebensfreude nur so strotzt, den Alltag vergessen und keine Wünsche offenlässt. Eben eine typische Irish-Rock-Party! Fans sollten das nicht verpassen. Einlass ist ab 20 Uhr. Der Vorverkauf läuft noch. Tickets für günstige 10,50 € gibt es unter 03578 – 78 88 973 oder info@bowlingcenter-kamenz.de. An der Abendkasse kosten die Tickets dann 13 € (P 18). Tischreservierungen sind möglich.

Der normale Bowlingbetrieb läuft natürlich an dem Abend wie immer ohne Eintritt. Bowlinggäste ab 21 Uhr dieses Tages haben nach dem Bowling freien Eintritt zum Event.

Hoyerswerda

Buntes auf dem Ostermarkt

Sorbische Ostereier sind ein kunstvolles Stückchen Lausitzer Kulturgut. Die filigranen Kunstwerke bezaubern durch ihre Vielfalt und haben weit über die Region hinaus viele begeisterte Fans.

Beim traditionellen Ostermarkt in der Lausitzhalle in Hoyerswerda können Besucher am Samstag und Sonntag wieder Eiermalern über die Schultern schauen, traditionelles Handwerk erleben und Wissenswertes rund ums Ei erfahren. Mehr als 70 Aussteller haben sich angekündigt – darunter auch 22 Ostereier-Verzierer. Keine Selbstverständlichkeit. „Die Eier-Verzierer werden immer älter“, sagt Organisatorin Michaela Köckritz vom Lausitzhallen-Team. Die Hoffnung liegt daher auf jüngeren Generationen, die dazu beitragen können, diese besondere Lausitzer Tradition lebendig zu halten. Besucher können die kleinen Kunstwerke, die Dank traditioneller Techniken wie Wachsen, Kratzen, Bossieren und Ätzen zu einzigartigen Kunstwerken werden, nicht nur erwerben, sondern den Eier-Verzierern auch bei ihrem Handwerk zusehen. Feines aus Handarbeit bieten nicht nur die Eiermaler. Beim Ostermarkt wird erneut traditionelles Kunsthandwerk in vielfältiger Form geboten: Plauener Spitze, Spielzeug aus Holz, Keramik und Tonwaren, Floristik und individuelle Mode werden neben Glaskunst, Blaudruck, Korb- und Wollwaren von verschiedenen Ausstellern präsentiert. „Viele kommen bereits seit Jahren zum Ostermarkt“, freut sich Michaela Köckritz über die Treue. Eine Stamm-Ausstellerin ist beispielsweise Marion Wagner-Dee, bei der Besucher defekte Lampenschirme reparieren lassen können. Neu auf der Ausstellerliste sind diesmal Kunst aus Afrika und Papierkunst aus Dresden. Für das passende Programm auf der Bühne sorgen verschiedene Volkskunstgruppen mit Gesang, sorbischen Tänzen, Trachten und Musik. Mit dabei sind der sorbische Liederpoet Pittkunings, der Spielmannszug Bluno, der Niedersorbische Kinder- und Jugendchor, eine Zauberwerkstatt, die Sorbische Tanz- und Trachtengruppe Bröthen, die Trachtenkapelle aus Spremberg und die Sorbische Volkstanzgruppe aus Schmerlitz. Die jüngsten Besucher dürfen sich auf ein Streichelgehege und verschiedene Bastel- und Spielangebote freuen. An beiden Tagen können beispielsweise an verschiedenen Ständen österliche Figuren aus Keramik und Holz bemalt werden.

Der Ostermarkt in der Lausitzhalle ist am 10./ 11. März jeweils von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 4 Euro Eintritt, Kinder 2 Euro, Gruppen ab 15 Personen jeweils 3,50 Euro pro Person.

Hoyerswerda

Akustik Rock Trio im Speicher No.1

ART – Akustik Rock Trio ist am Samstag ab 20 Uhr im Speicher No.1 im Gewerbegebiet Seidewinkel zu erleben. Die drei Musiker interpretieren klassische und moderne Rocksongs auf seine ganz eigene Art und Weise. Dabei wird besonderer Wert auf spannende und abwechslungsreiche Arrangements gelegt, bei denen mit Sicherheit keine Langeweile aufkommt. Eine wirklich starke weibliche Frontstimme wird von den beiden Akustik Gitarreros perfekt in Szene gesetzt, wobei vom ersten Ton an klar wird – die Musiker haben richtig Spaß bei der „Arbeit“. Neben Gitarren und Gesängen werden auch diverse Percussion-Instrumente bespielt, wodurch die Band trotz der kleinen Besetzung mit großem Sound überzeugt. Mal kraftvoll, laut und impulsiv, mal gefühlvoll, besinnlich und leise. Die ART-isten begeistern ihr Publikum mit einem aufregendem und unterhaltsamen Konzert der Extraklasse.

Hoyerswerda

Bauhaus vs. Bushaus

Die beiden Fotokünstler Jean Molitor und Michael Kruscha reisen von Berlin aus durch die Welt und suchen über Jahre ihre Motive: Molitor fotografiert klassisch- moderne Gebäude, Kruscha alltäglich-profane Wartehäuschen – zwei Serien entstehen zwischen Architekturdokumentation und Kunstkonzept. Arbeiten beider Künstler sind ab heute im Bürgerzentrum Braugasse 1 zu sehen. Jean Molitor möchte mit seiner Serie zeigen, wie wirkmächtig das Bauhaus und ähnliche Strömungen auf der ganzen Welt waren.

Michael Kruscha hat sein konzeptionelles Langzeitprojekt „Bus Stops“ nach zwölf Jahren mit gleichnamigem Bildband beendet. Er begann es bei einer Reise in den Wüsten des Omans, die dortigen abgelegenen Bushäuschen beeindruckten ihn. Seine Fotografien zeigen die unterschiedlichste Architekturen und Bauweisen in verschiedensten geografischen Regionen.

Kunstraum VII, Architektur in Begegnung, Vernissage: Freitag, 9. März, 19.30 Uhr, KulturFabrik, Braugasse 1

Kamenz

Gudrun Otto stellt aus

„Sprechende Steine – erlebte Bilder“: Skulptur – Malerei – Grafik von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch und Gudrun Otto ist ab heute im Museum der Westlausitz Kamenz zu sehen. Die Ausstellung wird um 19 Uhr eröffnet (Laudatio: Martin Schmidt vom Hoyerswerdaer Kunstverein) und ist bis 15. April zu sehen. Cvetanka Kirilova Schnorrbusch ist 1956 in Bulgarien geboren und absolvierte von 1974 bis 1976 ein Studium der Philosophie in Sofia sowie ein Studium der Soziologie in Prag. Ihr Lebensweg führte sie schließlich nach Deutschland. Hier begann 1996 ihre Karriere als Bildhauerin. Bei ihrer Arbeit lässt die Künstlerin die natürliche Form der Materialien zu sich sprechen, um daraus neue, menschliche Formen zu schaffen. Die Malerin Gudrun Otto ist seit 1958 ist sie in Hoyerswerda ansässig. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Motive aus der Lausitzer Natur.

Hoyerswerda

Spiele-Abend in der Stadtbibo

Zum Spiele-Abend wird für den heutigen Freitag ab 20 Uhr in die Stadtbibliothek an der Bonhoefferstraße eingeladen. Teilnehmer können Denk-, Knobel-, Geschicklichkeits-, Strategie-, Glücks-, Risiko-, Party- oder auch Solospiele ausprobieren, ihren Favoriten im Spieleregal der Bücherei finden und gern ausleihen. Denn – digitale Spielwelten hin oder her – hier kriegen Besucher noch – „Auge in Auge“ mit ihrem Gegenüber – Nervenkitzel pur im Kampf um Sieg oder Niederlage, heißt es in der Einladung. Einfach Reinkommen, Zugucken, Mitspielen, Gewinnen… Der Eintritt ist frei.

Kamenz

Konzert mit Marion Fiedler

Gut eintausend Lieder hat Marion Fiedler für „Rolling On“ geschrieben. „Rolling On“ ist so zu einem zeitlos-schönen Jazz-Pop-Album geworden. Zuhörer können sich am Freitag beim Konzert von Marion Fiedler im Kamenzer Bowlingcenter überzeugen.

Unter ihren Lehrern waren einflussreiche Musiker wie Jeff Kirk oder Bill Purcell, der seit den 1960ern als Studiomusiker und Arrangeur mit Legenden wie Johnny Cash, Joan Baez und Willie Nelson arbeitet. Auf der Bühne, aber auch in anderen Belangen ist Marion ein unermüdliches, mitreißendes Energiebündel und ihre Fan-Schar wächst! Sie tourte in Europa, genauso wie in den USA, und spielte Supports für Silje Nergaard, Gabriel Rios und City

Marion Fiedler, Freitag, Einlass ab 20 Uhr, Eventbereich des Bowlingcenters Kamenz. Karten kosten im Vorverkauf 9,90 Euro (Reservierung: 03578 7888973 oder info@bowlingcenter-kamenz.de), an der Abendkasse 12,50 Euro, Schüler/Studenten: 7 Euro. Bowlingbetrieb natürlich immer ohne Eintritt. Bowlinggäste ab 21 Uhr dieses Tages, haben nach dem Bowling freien Eintritt zum Event.

Senftenberg

Konzert mit Falkenberg

Der Musiker Falkenberg (Foto: peter b. kossok) schreibt und singt und spielt Klavier, und er bezieht Stellung: offen und ohne Ausflüchte. Über 30 Jahre Bühnenpräsenz und 20 Alben sprechen für sich und für seine musikalische Vielfalt. Am Samstag stellt er ab 20 Uhr bei einem Konzert in der neuen Bühne Senftenberg sein neues Album „Die Apathie der Sterne“ vor. Seine Konzerte sind nicht wiederholbare Momente. Ihre Intimität und berührende Melancholie durchwebt er mit humorvollen Geschichten. Er klingt empfindsam, aber niemals sentimental.

Karten gibt es im Vorverkauf (19 Euro) an der Theaterkasse im Besucherzentrum der neuen Bühne in der Rathenaustraße. An der Abendkasse kosten die Tickets 23 Euro.