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Samstag, 14.07.2018

Sehr trocken und heiß - Weiter Niedrigwasser in der Elbe

Blick auf das ausgetrocknete Flussbett der Elbe in der Nähe der Albrechtsburg in Meißen. Das niederschlagsarme Wetter lässt die sächsischen Flusspegel wieder sinken.
Blick auf das ausgetrocknete Flussbett der Elbe in der Nähe der Albrechtsburg in Meißen. Das niederschlagsarme Wetter lässt die sächsischen Flusspegel wieder sinken.

© Monika Skolimowska/dpa

Dresden. Mit der Abkühlung und den Regenschauern in der vergangenen Woche hat sich die Brandgefahr in den Wäldern deutlich entspannt - vorerst. Am Samstag bestand nur noch in einigen Regionen der Landkreise Nordsachsen und Leipzig sowie im Westen des Vogtlandes eine mittlere Gefahr. Für den größten Teil Sachsens galt inzwischen die Alarmstufe 2, wie aus der Übersichtskarte hervorgeht. Und bis Wochenmitte rechnen die Umweltexperten damit, dass die Gefahr wieder zunimmt.

„Dank Hoch „Falk“ ist der Sommer zurück“, sagte Meteorologe Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Bei Werten von 27 bis 29 Grad bleibe es in weiten Teilen des Landes sehr trocken, nur im Bergland und in Ostsachsen bestehe ein geringes Risiko für Schauer und Gewitter. „Es ist zu warm und deutlich zu trocken“, sagte Hain. Flächendeckende Überregnung sei nicht in Sicht, es werde eher noch schlimmer mit der Trockenheit.

In der Elbe herrscht weiter Niedrigwasser, da es auch in ihrem Einzugsgebiet in Tschechien relativ warm und trocken ist. Der Wert am Pegel Dresden lag am Vormittag bei 65 Zentimetern. Die Sächsische Dampfschifffahrt schränkt ihren Fahrplan je nach Lage ein, verkürzt etwa die Tour in der Sächsischen Schweiz oder fährt mit weniger Passagieren pro Schiff. Laut Hain wird sich an der Situation vorerst nichts ändern. „Es sieht nicht nach großartigen Niederschlägen aus.“ (dpa)