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Donnerstag, 17.05.2018

Schwierige Ermittlungen zum Campingplatz-Brand

Das Feuer hat von dem umbauten Wohnwagen am Radeburger Stausee nicht viel übrig gelassen. Der Tote ist bisher noch nicht identifiziert.

Von Sven Görner

Kameraden der Radeburger Feuerwehr beim Löscheinsatz auf dem Campingplatz.
Kameraden der Radeburger Feuerwehr beim Löscheinsatz auf dem Campingplatz.

© Feuerwehr Radeburg

Radeburg. Beim Brand in der Nacht zum vergangenen Freitag auf dem Campingplatz am Radeburger Stausee (die SZ berichtete) konnten die Kameraden der örtlichen Feuerwehr von dem umbauten Wohnwagen nicht mehr viel retten. Der zwischen den Trümmern gefundene Leichnam war nach Auskunft der Polizeidirektion durch die Flammen ebenfalls stark angegriffen worden.

Beide Umstände erschweren die Ermittlungen der Polizei, wie Sprecherin Ilka Rosenkranz am Mittwoch auf Nachfrage der SZ sagte. So konnte die Identifizierung des Toten noch immer nicht abgeschlossen werden. Es sei auch nicht sicher, ob es sich um eine Frau oder einen Mann gehandelt habe. „Es gibt zwar einen Hinweis“, so die Sprecherin, der lasse sich aber noch nicht offiziell bestätigen. Gewissheit zur Identität des aufgefundenen Leichnams erhoffen sich die Ermittler daher nun von einem DNA-Abgleich. „Ein Ergebnisse wird allerdings erst in ein, zwei Wochen vorliegen.“

Nicht weniger schwierig gestalte sich die Spurensuche nach der Brandursache. „Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Bisher haben die Ermittler aber noch keinen konkreten Hinweis“, ergänzt Ilka Rosenkranz.