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Donnerstag, 11.10.2018

Schwer verletzte Feuerwehrleute auf dem Weg der Besserung

Bei einem Feuerwehreinsatz in Rothental sind bei einem Schwelbrand in einem Spänebunker mehrere Feuerwehrkameraden verletzt worden.
Bei einem Feuerwehreinsatz in Rothental sind bei einem Schwelbrand in einem Spänebunker mehrere Feuerwehrkameraden verletzt worden.

© Bernd März/dpa

Rothenthal. Wenige Tage nach dem Brand in einer holzverarbeitenden Fabrik in Rothenthal (Erzgebirgskreis) sind alle sechs dabei schwer verletzten Feuerwehrleute auf dem Weg der Besserung. Die durch Kohlenmonoxid vergifteten Einsatzkräfte könnten in den kommenden Tagen die Krankenhäuser wieder verlassen, teilte der Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge am Donnerstag mit. Die Kameraden seien mehrfach in der Druckkammer behandelt worden, um das Kohlenmonoxid aus den Lungen zu bekommen, hieß es.

Am Dienstag war in einem Bunker der Fabrik, in dem Holzspäne gelagert waren, ein Feuer ausgebrochen. Bei den Löscharbeiten waren mehrere Feuerwehrleute zusammengebrochen und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Hubschraubern zu Spezialkliniken geflogen worden. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. (dpa)

>>> Mitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes im Internet