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Mittwoch, 01.06.2011

RB Leipzig gewinnt Sachsen-Pokal

RB Leipzig hat seinen ersten großen Erfolg eingefahren. Die Schützlinge von Trainer Thomas Oral siegten gegen Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC im Sachsen-Pokal-Finale mit 1:0. Ausgerechnet ein früherer Chemnitzer war der Schütze des Tages.

Leipzig. Fußball-Regionalligist RasenBallsport Leipzig hat am Mittwoch zum ersten Mal den sächsischen Fußballpokal gewonnen und sich damit für die Hauptrunde des DFB-Pokals 2011/12 qualifiziert. Im Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Tomas Oral gegen Drittliga-Aufsteiger und Titelverteidiger Chemnitzer FC verdient mit 1:0 (1:0) durch. Das Tor des Tages erzielte vor 13 958 Zuschauern in der Leipziger Red Bull Arena Abwehrspieler Ingo Hertzsch per Kopf (39.). In der hitzigen Schlussphase sah Stefan Kutschke wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte (90.).

Der Regionalliga-Meister aus Chemnitz begann zunächst forsch. Vor allem über die Außen kam der CFC in aussichtsreiche Positionen. So köpfte Benjamin Förster nach Flanke von Ronny Garbuschewski den vermeintlichen Führungstreffer, nahm dabei aber die Hand zur Hilfe und sah folgerichtig Gelb (9.). Danach kam RB Leipzig zunehmend besser ins Spiel, vor allem über den umsichtigen Organisator Tom Geißler. Kurz vor der Pause nutzte dann Hertzsch eine Unsicherheit von Gäste-Torhüter Philipp Pentke zum vielumjubelten Siegtreffer. Der Abwehrspieler verabschiedete sich somit mit einem Treffer gegen seinen Jugendverein von der Fußballbühne.

Nach der Pause kontrollierte Chemnitz das Spielgeschehen, ohne sich zwingende Chancen zu arbeiten. So blieb Leipzig nach Kontern die gefährlichere Mannschaft. Daniel Frahn und zweimal Thiago Rockenbach da Silva scheiterten allein vor Pentke (57., 67., 69.). Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vereitelte RB-Torhüter Sven Neuhaus mit einer starken Fußabwehr gegen Pavel Dobry (79.).

Die Leipzigern können ihren Erfolg aber nur zu Teilen im DFB-Pokal auskosten. Neben Trainer Oral und Siegtorschütze Hertzsch verlassen gleich sechs weitere Spieler den Verein, darunter die im Finale eingesetzten Müller, Neuhaus, Thomas Kläsener und Nico Frommer. (dpa)