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Freitag, 09.01.2004 Handball

Andrej Minevski gibt Debüt

Von Alexander Hiller, GünterSchmidt und Fritz Liebscher

Die Handball-Oberliga beendet am Wochenende ihre kurze Winterpause. Die Männer des HC Dresden gehen dabei mit der besten Ausgangsposition der vier Dresdner Mannschaften ins Rennen. Die Schützlinge von Trainer Wolfgang Pötzsch gelten mit vier Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz als heißester Kandidat für den Regionalliga-Aufstieg.

HC Dresden

Kurz vor dem Rückrunden-Auftakt beim HSV Glauchau (4./So., 17 Uhr) konnten sich die Elbestädter nochmals prominent verstärken. Der 1,96 m große Abwehrhühne Andrej Minevski wird an der Seite von seinem Bruder Alexander Minevski (Torhüter) sein Debüt im HC-Dress geben. Der 34-jährige Neuzugang wurde 1992 mit der Mannschaft der damaligen GUS in Barcelona Olympiasieger. Zuletzt spielte Andrej Minevski beim PSV Rostock. Dort wurde er allerdings in die zweite Mannschaft (Verbandsliga) abgeschoben. „Andrej war in Rostock unzufrieden, da sein Bruder bei uns spielt, lag der Wechsel nahe“, erläutert HC-Präsident Frank Hannig. Wie der Rechtsanwalt verlauten ließ, sei der Neuzugang, der zunächst bis Saisonende bleibt, keine finanzielle Last. „Wir erstatten ihm lediglich die Fahrtkosten.“

HSV Dresden

Stadtrivale HSV Dresden hat da ganz andere Sorgen. Die Verantwortlichen des Tabellen-Zehnten werteten in der Winterpause das bislang enttäuschende Abschneiden kritisch aus. Ergebnis: „Wir werden die zweite Halbserie unter leicht veränderten Rahmenbedingungen absolvieren. Der Stammspielerkreis wurde reduziert, dafür werden wir den Nachwuchs immer mehr einbauen“, sagte HSV-Präsident Christian Dietze. Zudem will sich der Traditionsverein jetzt verstärkt in der Region nach potentiellen Verstärkungen umsehen. Allerdings muss der HSV beim Rückrundenstart gegen Einheit Plauen (3./Sa., 17 Uhr Gamigstraße) ohne Erik Schaarschmidt (Bänderriss) auskommen. Dafür steht Sven Dietze wieder im Team.

MSV Dresden

Die Frauen des MSV Dresden empfangen am Sonntag (13.30 Uhr, Gamigstraße) den SC Markranstädt. Die Dresdnerinnen um ihren Trainer Mario Ottomann wollen sich mit einem Sieg im oberen Tabellenfeld festsetzen. Der MSV-Übungsleiter kann auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen.

USV TU Dresden

Die USV-Damen (3.) wollen im neuen Jahr nahtlos an die zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen und sich fest in der Oberligaspitze etablieren. Dabei steht ihnen am Wochenende eine ganz schwere Aufgabe bevor. Sie treffen am Sonntag (16 Uhr) in Leipzig auf die dritte Mannschaft des HC Leipzig (5.). Der Nachwuchs des Bundesligisten tritt möglicherweise mit Verstärkung an, da die Bundesligen an diesem Wochenende noch spielfrei sind. Trotzdem hofft TU-Trainer Stefan Süßmilch auf beide Punkte, da alle Spielerinnen die Feiertage gut überstanden haben und kleinere Verletzungen auskuriert werden konnten.