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Mittwoch, 06.12.2017

Ex-Landesbank: Sachsen spart 750 Millionen Euro

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Das Logo der Landesbank Sachsen
Das Logo der Landesbank Sachsen

© dpa

Dresden/Stuttgart. Der Notverkauf der Landesbank kommt Sachsen nicht so teuer zu stehen, wie einst befürchtet. Der Freistaat kann dabei jetzt mit einer finanziellen Entlastung von mindestens 750 Millionen Euro rechnen. Nach Informationen der Sächsischen Zeitung könnte diese künftig sogar noch deutlich höher ausfallen.

Grund ist der geglückte Verkauf von Wertpapieren der ehemaligen Landesbank Sachsen, den die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) inzwischen nahezu vollständig vollzogen hat. „Dank der sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen konnte diese Transaktion, von der beide Seiten profitieren, nun erfolgreich abgeschlossen werden“, gab der Vorstandsvorsitzende der LBBW, Rainer Neske, am Dienstag in Stuttgart bekannt. Er sprach in dem Zusammenhang von einem günstigen Marktumfeld.

Das ursprünglich 17,3 Milliarden Euro große Portfolio war noch vor dem Verkauf der Sachsen LB 2008 an die Landesbank Baden-Württemberg in der Zweckgesellschaft Sealink Funding ausgelagert worden. Gleichzeitig hatte Sachsen eine Bürgschaft von 2,75 Milliarden Euro zur Absicherung von Zahlungsausfällen innerhalb des Portfolios übernommen und die entsprechenden Finanzmittel in einem Notfonds vorgehalten. Nach dem Verkauf der meisten Sealink-Papiere reduzieren sich für den Freistaat die bisher regelmäßig geleisteten Ausfallzahlungen. Die beliefen sich bis Ende September auf 1,55 Milliarden Euro. Alle am Ende unverbrauchten Mittel aus dem Garantiefonds fließen nach dessen Auflösung zurück in den Landeshaushalt. (SZ/gs)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 8 Kommentare

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  1. B.

    Prima, da können wir ja ab jetzt Lehrer und Polizisten einstellen und anständig bezahlen. Also, wenn Herr Unland dann auch bald weg ist.

  2. Kl.

    Da bekommen jetzt die zur Rechenschaft gezogenen Verantwortlichen einen Strafnachlass - oder - hihi - werden jetzt noch ein paar Boni fällig.

  3. kein Fan

    Soll ich als Steuerzahler mich jetzt darüber freue , das es letztendlich doch nicht so schlimm gekommen ist oder mich über die doch fällige immense Summe ärgern? Mir wäre an dieser Stelle eine volkswirtschaftliche Gesamtbilanz des Vorhabens Landesbank lieb, denn anfänglich hatte sie ja auch was gutes, bevor die unkontrollierte Zockerei begann....

  4. Grauer Hirsch

    Der Trick funktioniert nicht nur im Möbelhaus: Man setzt als Grundpreis "eine Fantastillion", macht ein Sonderangebot mit dem eigentlich kalkulierten Preis und sagt über die Differenz dann "Juhu, sie haben ja echt was gespart". Oder halt wie in der Überschrift "Sachsen spart 750 Millionen".

  5. waldemar siegert

    selbstbetrug funktioniert nach 40 jahren sed und 25 cdu immer noch bestens. der chef namens weiß konnte gerichtlich nie geladen werden, aber seine gelder hat er erhltn??? toll. und der erfinder dieser sauerei ist immer noch mdl, ein wessi. die sed wr schon schlimm, die wessis die danach kamen aber schlimmer, milbradt ist der beweis. statt mdl gehört der pisser in den gulag, nach russland. dort ist kanst echt knat

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