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Freitag, 09.02.2018

Die Kupsers

Ruth Kupsers Bruder ließ den Ballon steigen, der sie mit Brigitte Drechsler verbinden sollte. Heute sind Ruth und ihr Mann Rudolf engagierte Freunde und Besucher des Ostens.

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Ruth und Rudolf Kupser sind der Westteil der jahrzehntealten Ost-West-Feundschaft zwischen Sachsen und Franken.
Ruth und Rudolf Kupser sind der Westteil der jahrzehntealten Ost-West-Feundschaft zwischen Sachsen und Franken.

© Tobias Wolf

  • Ruth und Rudolf Kupser sind der Westteil der jahrzehntealten Ost-West-Feundschaft zwischen Sachsen und Franken.
    Ruth und Rudolf Kupser sind der Westteil der jahrzehntealten Ost-West-Feundschaft zwischen Sachsen und Franken.
  • Ruth Kupser als junges Mädchen auf Besuch in Drebach.
    Ruth Kupser als junges Mädchen auf Besuch in Drebach.

Es war Ruth Kupsers Bruder Albrecht, der 1964 den Luftballon im württembergischen Schorndorf mit der Karte steigen ließ. So kam der Kontakt der Schwäbin zu Brigitte Drechsler ins erzgebirgische Drebach zustande.

Nach einer Berufsausbildung in einer Behinderteneinrichtung ging sie zum Sozialpädagogik-Studium ins damalige West-Berlin und lernte dort ihren späteren Ehemann Rudolf Kupser kennen, der aus der bayerischen Oberpfalz stammt. Zusammen landen sie in Neuendettelsau südwestlich von Nürnberg.

Beide sind inzwischen pensioniert. Zuvor arbeiteten sie für das Diakonie-Werk. Die heute 66-jährige Ruth Kupser mit behinderten Kindern und Senioren, der 71-jährige Rudolf Kupser zunächst als pädagogischer Leiter und später in der Öffentlichkeitsarbeit. Heute engagieren sie sich ehrenamtlich, unter anderem in ihrer Kirchgemeinde und bei der Diakonie.

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Ruth Kupser singt in einem Chor, spielt Posaune und Flöte und bringt behinderten Menschen bei, wie eine Harfe gespielt wird. Rudolf Kupser organisiert Benefizkonzerte und leitet einen Gesprächskreis für Männer, keine Selbsthilfegruppe, sondern eine fröhliche Runde Männer, die sich für männliche Themen von Politik bis Medizin interessiert. Das Ehepaar hat eine Tochter und zwei Söhne zwischen 34 und 40 Jahren.

Ab Ende der 1970er Jahre besuchten sie die Freunde im Osten gemeinsam. Bis heute existiert diese Freundschaft, von der die Kupsers sagen: „Wir sind uns immer auf Augenhöhe begegnet.“ (two)

Die ganze Geschichte der „kleinen Deutschen Einheit“ von Neuendettelsau, Drebach und Dresden sehen und lesen Sie in einer vierteiligen Multimedia-Serie.

Teil 1: Der Luftballon (5.2.2018)
Teil 2: Das Zusammenwachsen (12.2.2018)
Teil 3: Die Spuren (16.2.2018)
Teil 4: Das Miteinander (24.2.2018)

>> Alle Teile der Serie lesen Sie im Dossier „Die kleine Deutsche Einheit“

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