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Mittwoch, 01.11.2017

CDU bleibt stärkste Kraft in Sachsen

Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, käme die AfD auf den zweiten Platz. Doch der Abstand zur CDU schrumpft.

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Fahnen mit dem CDU-Logo wehen am 04.12.12 beim 25. Bundesparteitag der CDU in Hannover (Niedersachsen) vor der Messehalle. Der CDU-Parteitag findet vom 3. bis 5. Dezember statt. Foto: Jochen Lübke/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Fahnen mit dem CDU-Logo wehen am 04.12.12 beim 25. Bundesparteitag der CDU in Hannover (Niedersachsen) vor der Messehalle. Der CDU-Parteitag findet vom 3. bis 5. Dezember statt. Foto: Jochen Lübke/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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  • Fahnen mit dem CDU-Logo wehen am 04.12.12 beim 25. Bundesparteitag der CDU in Hannover (Niedersachsen) vor der Messehalle. Der CDU-Parteitag findet vom 3. bis 5. Dezember statt. Foto: Jochen Lübke/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
    Fahnen mit dem CDU-Logo wehen am 04.12.12 beim 25. Bundesparteitag der CDU in Hannover (Niedersachsen) vor der Messehalle. Der CDU-Parteitag findet vom 3. bis 5. Dezember statt. Foto: Jochen Lübke/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Dresden/Leipzig . Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, müsste die sächsische CDU mit starken Verlusten rechnen, bliebe aber dennoch stärkste Kraft im Freistaat. Erreichte sie bei der vergangenen Landtagswahl noch 39,4 Prozent, käme sie derzeit nur auf rund 31 Prozent – ein Minus von mehr als acht Prozentpunkten. Das ergab eine repräsentative Befragung von 1 005 Sachsen für die „Sonntagsfrage“, die vom Leipziger Marktforschungsinstitut IM Field im Auftrag der Sächsischen Zeitung in der vergangenen Woche erstellt wurde.

Demnach könnte die AfD trotz vieler innerparteilicher Auseinandersetzungen und wenige Wochen nach dem Austritt von Landeschefin Frauke Petry mit rund 21 Prozent rechnen – gegenüber 9,7 Prozent bei der Landtagswahl 2014.

Dem ersten Stimmungstest für Sachsen nach der Bundestagwahl zufolge gäbe es ansonsten bei SPD und der Linkspartei nur geringe Veränderungen. Die Linkspartei würde demnach leicht um 1,9 Prozentpunkte niedriger liegen als bei der letzten Landtagswahl. Die SPD käme laut SZ-Sonntagsfrage auf 14 Prozent – das ist ein leichtes Plus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber der Abstimmung 2014.

Ganz im Aufwärts-Bundestrend liegen dagegen die sächsischen Liberalen. Sie würden laut SZ-Sonntagsfrage wie in Berlin auch in Sachsen wieder den Sprung ins Parlament schaffen. Die FDP käme auf sieben Prozent. Bei der Landtagswahl vor rund drei Jahren war sie mit 3,8 Prozent deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

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Dieses Schicksal könnte nun den sächsischen Grünen drohen: Sie müssen mit vier Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Schon jetzt deutet sich aber an: Eine künftige Regierungskoalition dürfte nur äußerst schwierig zu finden sein. Es reicht weder für eine CDU/SPD-Regierung noch für CDU/FDP. Nicht einmal Jamaika käme infrage – ohne die Grünen im Parlament.

Bei der Bundestagswahl am 24. September war die sächsische CDU mit 26,9 Prozent erstmals seit der Wende knapp hinter die AfD (27 Prozent) gerutscht. (SZ/abi)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 25 Kommentare

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  1. Peter Kastner

    Der Sozialabbau mit dem Zurückdrehen der Rente von 63 wird die CDU weitere Stimmen kosten. Hier zeigt Jamaika als Regierung der Besserverdienenden und Reichen ihr wahres Gesicht. Man könnte es auch Sozialraubbau nennen. Für genügend andere Neu dazugekommene war auch genug Geld da. Und wenn es stimmt, was gestern im Focus berichtet wurde, das Sachsens künftiger Ministerpräsident Michael Kretschmers sicherheitspolitische Erleuchtung darin besteht, verstärkt Menschen mit Piercing kontrollieren zu lassen und seine erste Idee zur Verbesserung der Sicherheitslage im Leipziger Rosenthal darin besteht, dort Schneisen hineinschlagen zu lassen, damit sich Vergewaltiger nicht verstecken können, dann gute Nacht Sachsen.

  2. R.B.

    Schon wieder wird mit Hilfe dieser Vorhersagen zugunsten der CDU manipuliert! R.B

  3. Von Helmut

    @2 RB: Die Sächsische Zeitung (im Teileigentum der SPD) manipuliert zugunsten der CDU? Was haben Sie denn genommen? Red Bull? Ansonsten: RotRotGrün bleobt etwas für Visionäre. Und "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" (Helmut Schmidt)

  4. Veit Schagow

    Nr. 1: Genau darum geht es. Das Geld für die Neuhinzugekommenen muss anderswo wieder hereingewirtschaftet werden. Soviel zu der Aussage A.M's, dass niemand etwas weggenommen würde wegen der "Neuen".

  5. auxel

    Dann setzt doch mal Neuwahlen für Sachsen an, oder traut Ihr Euch nicht?

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