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Dienstag, 14.08.2018

CDU-Abgeordnete macht Schluss

Aline Fiedler kandidiert bei der Landtagswahl 2019 nicht mehr. Der Abschied der Kulturpolitikerin dürfte für die sächsische Union ein Problem sein.

Von Thilo Alexe

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Aline Fiedler
Aline Fiedler

© CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Dresden. Nach zehn Jahren soll Schluss sein: Die Dresdner CDU-Abgeordnete Aline Fiedler kandidiert nicht mehr bei der Landtagswahl 2019. Das sagte die 42-Jährige der Sächsischen Zeitung, zuvor hatte sie ihren Ortsverband informiert. Sie habe sich entschieden, etwas anderes machen zu wollen, sagte Fiedler. „Dafür ist jetzt die richtige Zeit.“

Ihr Abschied dürfte für die sächsische Union ein Problem sein. Fiedler gilt als fleißige und gut vernetzte Politikerin. Die Kulturpolitikerin leitete den Fraktionsarbeitskreis für Wissenschaft, Hochschule, Kultur und Medien. Sie war maßgeblich an der Weiterentwicklung und Fortführung des Kulturraumgesetzes beteiligt, das die Kulturförderung abseits der Großstädte regelt.

Fiedler studierte in Dresden Geschichte, Rechtswissenschaft und Soziologie. Von 1999 bis 2009 war sie Stadträtin in ihrer Geburtsstadt. Sie arbeitete als Referentin im Finanz- und im Kultusministerium. Womit sich Fiedler nach dem Ausscheiden aus dem Landtag befassen wird, ist nach ihren Worten noch offen. Der Abschied aus der Politik falle ihr schwer, schrieb sie an Parteifreunde: „Aber nach nun fast 20 Jahren in der Kommunal- und Landespolitik ist es für mich der richtige Zeitpunkt, mein berufliches Spektrum noch einmal zu verändern und auf anderen Gebieten Kompetenzen zu erarbeiten.“

Leser-Kommentare

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Insgesamt 11 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. nettosteuerzahler

    Ja so ein beherzter Sprung über die Reling eines sickenden Schiffe hat schon so manchen gerettet.

  2. Demokrat

    Frau Fiedler zeigt das sie nicht an Posten klebt u.das sollten sich viele zum Vorbild nehmen.Im übrigen sollte man Amtszeiten von Funktionären ohnehin begrenzen ,Städte oder auch Landes u.Bundesregierung brauchen immer wieder Rotation sonst bilden sich Abhängigkeiten. Wichtig sind gute Mitarbeiter unter Kanzler,Ministerpräsidenten,Minister,Bürgermeister ect. Diese dürfen aber keine Beamten sein sondern Mitarbeiter die flexibel sind u. über Fachkenntnis verfügen,Leistungsabhängig vergütet werden u. auch in den Rententopf einzahlen. Der Staat wie er zZ in Deutschland existiert entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es wird Zeit für umfassende Reformen. Was nun das sinkende Schiff betrifft so sollte man nicht nur die CDU sehen das betrifft alle Partien Es muß endlich Schluß sein mit Parteienalmacht,kein Geld vom Steuerzahler Finanz. aus Mitgliedsbeiträgen. Kandidaten für Wahlfunktionen können Verbände u.Bürgerinitiativen stellen. Das wäre Demokratie - zZ ist alles verkrustet.

  3. Manfred Hengst

    Ihr ist wohl ihr Chef zu weit rechts und sie geht vorher der AfD als Koalitionspartner aus dem Weg.

  4. Joachim Herrmann

    Eine kluge, bewusst handelnde und dazu noch über dem Parteiproporz stehende Frau. Davon kann man sich nur mehr wünschen! doch gerade das ist die Klippe. Egal welche Partei- alle hängen, kleben an ihren Stühlen, bauen ihre Parteikarrieren so auf, dass sie sich bis zum Grabe abgesichert fühlen und über die inneren Netzwerke kann man auch nur spekulieren. Zudem- was diese Situation den Steuerzahler so ALLES zugemutet wird, ist einfach nur noch haarsträubend. Das Versorgungssystem funktioniert und wer einmal im "Manstream" ist braucht sich wahrhaft keine Gedanken über (s) ein Morgen machen. Ob da in jedem einzelnen Falle Qualität herauskommt, ist auch zu bezweifeln. Da geht es wohl mehr um Hörigkeit und Unterwürfigkeit an das "Oben"! Wo sollen da noch Entwicklungen gelingen?! Die Ergebnisse, besonders auch in Sachsen, zeitigen die aufbrechende Politikverdrossenheit.Vom Schulessen, über die Schulen bis hin zur Polizei gibt es nur noch Baustellen.10 Jahre und danach in die Produktion, so..!

  5. Vertreter

    @1 und 3: Bevor Sie das nächste Mal kommentieren, lesen Sie doch bitte erst einmal den Artikel. Dann müssen Sie das nächste Mal keine unsinnigen Kommentare schreiben.

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