erweiterte Suche
Freitag, 18.05.2018

Blutspenden für Arthos

Der am Montag in Königsbrück angeschossene Polizeihund erfährt viel Mitgefühl. Die Bundespolizei hofft noch, dass er wieder dienstfähig wird.

Ein Polizist trägt den verletzten Arthos vom Einsatzort weg.
Ein Polizist trägt den verletzten Arthos vom Einsatzort weg.

© Jonny Linke

Königsbrück. Beim Polizeieinsatz gegen einen 33-jährigen Mörder aus Dresden, der sich am Montag selbst das Leben nahm, wurden auch ein Polizeibeamter und ein Polizeihund angeschossen. Während der SEK-Mann gewiss wieder dienstfähig werden wird, ist das für Polizeihund Arthos ganz und gar nicht sicher. Auch deshalb wird vor allem in den sozialen Netzwerken das Schicksal des Tieres stark reflektiert.

Während sich die Polizeidirektion Görlitz mit Informationen zum Gesundheitszustand des Hundes ausgesprochen schwertut, informiert die Bundespolizei gern. Das Tier sei sehr schwer verletzt, wird ein Sprecher zitiert. Robert K. habe den gut ausgebildeten Belgischen Schäferhund auch in den Bauch getroffen, was natürlich schwere Komplikationen mit sich bringen könne. 

Auf Facebook wurde nach tierischen Blutspendern gesucht. Offenbar wurden bereits Spenden verabreicht, heißt es. Weitere seien vorerst nicht nötig. Arthos ist ein Spezialhund, der immer dann eingesetzt wird, wenn eine besondere Gefährdung für Polizisten oder andere Personen vorliegt. Jetzt hoffen alle, dass der Malinois wenigstens am Leben bleibt. (SZ)