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Freitag, 03.07.2015

Blaualgen im Stausee Quitzdorf - Behörde warnt vor dem Baden

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Görlitz. Das Landratsamt Görlitz hat vor dem Baden im Quitzdorfer Stausee gewarnt. Es gebe eine starke Entwicklung von Blaualgen in der Talsperre, teilte die Behörde am Freitag mit. Das Wasser sei teils verfärbt und eingetrübt. Blaualgen gelten als Giftbildner und können die Gesundheit gefährden. Beim direkten Hautkontakt mit belastetem Wasser können Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten.

Karte

Die Bakterien beeinträchtigen seit Jahren die Wasserqualität von Sachsens flächenmäßig größter Talsperre. Die Behörden kämpfen dagegen mit Aluminiumsulfat, das den im Wasser gelösten Phosphor binden soll, der für das Blaualgen-Wachstum verantwortlich ist. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Berthold

    Die Aluminiumsulfat-behandlung ist eine riesige Geldvernichtung und Gesundheitsgefährdung. Es ist ein stumpfsinniger und ebenfalls toxischer Lösungsansatz, der endlich eingestellt gehört!!! Hier sind zig Millionen Euros im Landkreis versenkt worden, welcher dieses Geld für neue Arbeitsplätze, schnelleres Internet, bessere Bildung und Kunst-/Musik-/Kulturförderung in den Dörfern einsetzen könnte. Da wäre die Dividende für die umliegenden Gemeinden größer,als immerzu das Geld für den gleichen falschen Lösungsansatz zu versenken! Das mit diesem Aluminiumsulfat auch etliche 100kg Schwermetalle über die Jahrzehnte mit eingelagert worden sind, wird dabei verschwiegen. Auch der Umstand das aluminiumhaltiges Wasser die Demenz und Alzheimer-Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöhen kann, bleibt totgeschwiegen oder leichtfertig kleingeredet! Ebenso wird verschwiegen, dass aluminiumhaltiges Wasser für die Bewässerung der Pflanzen wurzelschädigend ist. Stoppt diesen Unsinn!

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