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Samstag, 14.07.2018

Bewährungsstrafe für Brandstiftung in Asylheim

Dresden. Eine 30-jährige Frau aus Meißen ist vom Landgericht Dresden am Freitag wegen versuchter schwerer Brandstiftung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Die Strafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht ging von verminderter Schuldfähigkeit aus. Offensichtlich handelte die Angeklagte unter Drogeneinfluss. Sie hatte Ende 2017 in einem Haus in Meißen, das teilweise als Asylbewerberheim genutzt wurde, einen Brand gelegt. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Ein vermutetes fremdenfeindliches Motiv bestätigte sich nicht. (SZ)

Königliches Händeschütteln für einen guten Zweck

Leipzig. Fans des schwedischen Königshauses können Königin Silvia im September in Leipzig für einen guten Zweck die Hand schütteln. Auf einer Charity-Plattform werden zwei Einladungen zur Eröffnung des „Childhood-Hauses“ am 27. September versteigert, für das sich die Monarchin engagiert. Inklusive sei die „Gelegenheit zu einem Shakehands mit der Königin“, heißt es auf der Versteigerungsseite. Am Freitag stand das aktuelle Gebot bei 1 300 Euro – und die Auktion läuft noch mehr als 50 Tage. In Deutschlands erstem „Childhood-Haus“ werden von Gewalt und Missbrauch betroffene Kinder betreut. (dpa)

2017 war ein Rekordjahr

bei den Hochzeiten

Wiesbaden. In Sachsen haben sich 2017 so viele Paare das Jawort gegeben wie seit mehr als 20 Jahren nicht. Laut der am Freitag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Statistik gab es 18 942 Eheschließungen. Das waren fast 3 500 mehr als 1995 und knapp 200 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016. Geheiratet wurde vor allem von Mai bis September, Spitzenmonat war der Juli mit 3 118 Hochzeiten. Im Gegenzug sank die Zahl der Scheidungen mit 6 427 auf einen Tiefstwert seit 2004, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Das waren 271 weniger als im Jahr zuvor.

(dpa)

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