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Sonntag, 26.11.2017

AfD-Mitglieder gründen „Alternative Mitte Sachsen“

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Meißen. Auch die sächsische AfD hat jetzt eine „Alternative Mitte“ (AM). Wie die Gruppierung um den ehemaligen AfD-Landesvize Thomas Hartung am Sonntag mitteilte, formierte sich die AM aus knapp 30 Mitgliedern am Samstag in Meißen.

Die „Alternative Mitte“ wolle konservative AfD-Mitglieder bündeln. Außerdem verstehe sie sich als Gegenpol zu einer „lauten Minderheit, für deren außerprogrammatische Pöbeleien und Grenzüberschreitungen sie permanent in gesamtschuldnerische Mithaftung genommen“ werde. Auch zu den Ex-AfDlern um Frauke Petry, die inzwischen die „Blaue Wende“ ausgerufen hat, werde eine Linie gezogen.

Sprecher der „Alternativen Mitte“ sind neben Hartung noch Nico Köhler aus Chemnitz sowie Martin Schöpf aus Zwickau. Auch in anderen Bundesländern haben sich innerhalb der AfD derartige Interessengemeinschaften gebildet, etwa in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. (dpa)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 6 Kommentare

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  1. jk

    Oha, da kommen ja lauter kleine Petry aus ihren Löchern. Da sollte die AfD jetzt hellwach sein. Solcherlei Separatistentum hat noch keiner Partei gut getan.

  2. Dresdner

    Die Frage ist, wer sich durchsetzt: Der hetzerische antisemitische rechtsradikale Flügel oder der moderate konservative demokratische Flügel. Im ersteren Fall wäre eine Neuwahl für die AfD das Ende. Dann sollten die vorgebliche Mitte (was immer das sein soll) in der AfD den Austritt überdenken.

  3. johnjameson

    Rufmord beinhaltet den Begriff Mord und ist die wohl schwerwiegendste Art eines Gerüchts oder einer üblen Nachrede. Der Täter beabsichtigt ja ganz gezielt und mit Überlegung seinem Opfer nachhaltig zu schaden. Frohe Weihnachten: Städte wickeln Antiterror-Betonsperren in Geschenkpapier ein. Weil unsere Volksverräter weiterhin auf ultraliberalen Multikulturalismus bestehen, müssen wir unseren Glühwein nun hinter Sicherheitsbarrikaden schlürfen. Polizisten in Zivil und Uniform, eine mit Kriegswaffen bewaffnete Spezialtruppe und Betonsperren..." Das Fest der Liebe hinter Mauern... Und keiner fragt nach den wirklichen Ursachen / Hintergründen ... Wenigstens festlich sollen diese aussehen.

  4. Schockierter

    @3: Sie müssen Ihren Glühwein hinter einer Sicherheitsbarrikade schlürfen. Nein, wie brutal. Was man Ihnen alles zumutet… Wenn sich das herumspricht bei den Syrern, den Afghanen und sonstigen Kriegs- und Terrorflüchtigen. Die drehen bestimmt alle sofort wieder ab. So unmenschlich hätten sie sich dann doch die Verhältnisse in „good old europe“ nicht vorgestellt. Zum Artikel: Populisten sind immer Demokratiefeinde. Ob radikal oder etwas lauer. Wer´s nicht glaubt, lese und verstehe den hervorragenden Text unseres BVG-Präsidenten Voßkuhle in der FAZ. Brillant. Wer AFD wählt, wählt voll antidemokratisch. Und zwar immer. Das ist wie mit der Schwangerschaft. Entweder ganz oder gar nicht.

  5. Dresdner

    Da es in Dresden lediglich aktiven Terrorismus von Rechtsextremisten gab, ist ersichtlich, gegen wen diese Maßnahmen gerichtet sind.

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