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Freitag, 18.05.2018

Zwei Kulturhauptstadt-Büros in Zittau

Die Stadt startet in die heiße Phase der Vorbereitung für eine Bewerbung – mit Standorten am Markt und in der Milchstraße. Zudem schreibt sie die ersten Mitarbeiterstellen aus.

Von Thomas Mielke

Blick auf die Innenstadt von Zittau, wo sich die beiden Kulturhauptstadt-Büros befinden werden.
Blick auf die Innenstadt von Zittau, wo sich die beiden Kulturhauptstadt-Büros befinden werden.

© Matthias Weber

Zittau. Ab nächster Woche sollen die Vorbereitungen für die Zittauer Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ Fahrt aufnehmen: Nach einer Phase der Findung sowie der Absprachen in Räten und hinter den Kulissen wollen Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) und Landrat Bernd Lange (CDU) den öffentlich wahrnehmbaren Startschuss bei einer Pressekonferenz geben. Die letzten Absprachen dazu sind am Mittwochabend bei der ersten Sitzung der neuen Steuerungsgruppe für die Kulturhauptstadt-Bewerbung getroffen worden. Darin sind laut Rathaussprecher Kai Grebasch Zittauer Stadträte sowie Vertreter der Stadt- und Kreisverwaltung vereinigt. Sie haben unter anderem zugestimmt, dass kommende Woche die ersten zwei befristeten Stellen für die Bewerbung ausgeschrieben werden. Insgesamt könnten es vier werden. Jenix-Frontfrau Jenny Böttcher, die bereits mit vorbereitet, arbeitet bisher auf Honorarbasis.

Darüber hinaus hat die Gruppe auch ihren Segen für die Standorte der neu einzurichtenden Kulturhauptstadt-Büros gegeben. Demnach soll die Hintergrundarbeit in Büros im Vereinshaus an der Milchstraße passieren. Präsentieren sollen die Mitarbeiter die Kulturhauptstadt-Idee in einem leer stehenden Laden am Markt. „Dies soll die öffentliche Anlaufstelle auch für Interessierte sein“, so Grebasch. Welcher Laden es sein wird, gibt die Stadt bekannt, wenn alle Verträge in trockenen Tüchern sind.

Zittau will sich mit der gesamten Region – den Landkreisen Bautzen und Görlitz, dem Sechs-Städte-Bund, dem Städtedreieck Kleines Dreieck und weiteren Partnern wie Liberec und den Umlandgemeinden – um den Titel bewerben. Voraussichtlich 2019 wird sich zeigen, ob die Stadt eine Chance hat und sich tatsächlich bewirbt.