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Dienstag, 13.03.2018

Zahl der Grippekranken drastisch gestiegen

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In Dresden ist die Grippewelle noch nicht abgeflaut.
In Dresden ist die Grippewelle noch nicht abgeflaut.

© dpa

Die aktuellsten Zahlen der Landesuntersuchungs-anstalt zeigen, dass die Grippe in Dresden noch nicht abgeflaut ist. So erreichte die Zahl der Neuinfektionen in der neunten Kalenderwoche mit 605 einen neuen Höchststand. Davor lagen die wöchentlichen Neuinfektionen bei 300 bis 430. Damit haben sich in Dresden in diesem Jahr bereits rund 2 500 Menschen nachweislich mit der Grippe angesteckt.

Im Dresdner Uniklinikum hatte die Grippewelle in den vergangenen Wochen bereits für Engpässe gesorgt. Inzwischen hat sich der Verlauf der Krankheit bei einigen Patienten so verschlechtert, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Auch der Haema Blutspendedienst spürt die Folgen der Grippe. Die Zahl der Spender sei wegen Erkrankungen samt Antibiotikaeinnahme zurückgegangen. „Die Vorräte in den Depots werden knapp“, heißt es. Das Uniklinikum gibt zumindest in dieser Hinsicht Entwarnung. Bisher sei bei Behandlungen kein Engpass an Blutkonserven spürbar, so ein Sprecher. (SZ/jr)

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Leser

    Sollte man die Krankenkassen nicht haftbar machen? Trotz Nachfrage wurde uns diese Impfe verweigert. Auch den Kindern. Aber Überschüsse in Massen.

  2. Katta

    Das ist ja die Krux an unserem kranken System, äh Gesundheitssystem. Vorbeugung von Krankheiten werden von den Krankenkassen nicht übernommen, lieber zahlt man dann Unsummen an Behandlungskosten. Daher die Bezeichnung Krankenkasse und nicht Gesunheitskasse. Zumal wirtschaftlich gesehen es keinen Sinn macht, die nicht wirksame 3fach Impfung zu zahlen, die wirksame 4fach Impfung aber nicht.

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