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Donnerstag, 09.08.2018

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August ist Sternschnuppenzeit. Dafür sorgt der Meteorstrom der Perseiden. Der Höhepunkt des Spektakels könnte in diesem Jahr besonders gut zu sehen sein.

© dpa

Romantiker können sich freuen. In den nächsten Tagen regnet es Sternschnuppen vom Himmel. Zu verdanken ist dies dem Meteorstrom der Perseiden. Zum Maximum im August flammen über hundert Sternschnuppen in einer Stunde auf, darunter auch sehr helle Exemplare, sogenannte Boliden oder Feuerkugeln.

In diesem Jahr sind die Sternschnuppen nach Einschätzung von Fachleuten gut zu sehen. Bereits seit dem 17. Juli fliegt der Strom der Perseiden auf die Erde zu. Seinen Höhepunkt erreicht der Sternschnuppenstrom in der Nacht vom 12. auf den 13. August – also von Sonntag auf Montag. Aber auch in der für Arbeitnehmer günstigeren Nacht von Samstag auf Sonntag können die Sternschnuppen schon gut gesehen werden, weil Neumond ist und daher kein Mondlicht die Sicht stört.

Die besten Chancen, Sternschnuppen zu beobachten, gibt es in den späten Abendstunden und frühen Morgenstunden. Außerdem empfiehlt es sich, einen möglichst dunklen Ort außerhalb der Stadt und fern von starken Lichtquellen aufzusuchen. Der Sternschnuppenstrom hält bis zum 24. August an, wird nach dem Höhepunkt am Wochenende aber deutlich schwächer.

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Einen solchen Punkt habe jeder Sternschnuppenstrom, sagt der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert. Sternschnuppen entstehen, wenn die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne durch Wolken kleiner Trümmer fliegt, die Kometen auf ihrer Bahn hinterlassen. Fliegt die Erde durch diese Staubspur, gelangen stecknadelkopfkleine Kometenpartikel in die Atmosphäre, verglühen und erzeugen Sternschnuppen.

Der verursachende Komet der Perseiden heißt 109P/Swift-Tuttle. Er sei 1862 entdeckt worden und brauche für seine Umlaufbahn um die Sonne rund 133 Jahre. Im Volksmund heißen die Perseiden „Tränen des Laurentius“ nach dem Märtyrer Laurentius, der am 10. August 258 nach Christus auf glühendem Rost zu Tode gefoltert wurde. (dpa)