erweiterte Suche
Montag, 19.02.2018

Wölfe in der Kinder-Uni

3

Rotkäppchen war gestern. Dass Wölfe keine Omas und Mädchen mit roten Mützen fressen, erfahren junge Zuhörer in diesem Jahr bei der Kinder-Universität. Organisiert wird die kostenfreie Veranstaltungsreihe für Acht- bis Zwölfjährige von der TU Dresden und dem Deutschen Hygiene-Museum. Für die diesjährigen 550 Plätze startet die Anmeldung am Montag, dem 26. Februar. Die Vorlesungen finden abwechselnd im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden und im Deutschen Hygiene-Museum statt.

Den Auftakt macht am 27. März Gesche Pospiech, Professorin für Didaktik der Physik. Sie erklärt, wie aus Licht Farben entstehen. „Wanzen – igittigitt?“ hat Biologe Klaus Reinhardt seinen Vortrag am 24. April überschrieben. Thomas Hummel von der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums erklärt am 15. Mai, warum Riechen so wichtig ist. Am 29. Mai ist dann der Wolf an der Reihe. Sophia Liehn vom Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ erklärt den Kindern, wo und wie er lebt. (jam)

Anmeldung Kinder-Universität: ab Montag, 26. Februar, unter 46332733 oder unter

www.ku-dresden.de

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Sandra

    Na hoffentlich erklärt Frau Liehn auch gleich mit, daß er dafür gern Katzen und Hunde nascht, bevor er sich als Hauptgang ein Pony gönnt. Ich freue mich auf die Gesichter all dieser nutzlosen, parasitären Organisationen, wenn das erste Kind nicht nur, wie in Bannecke angeknurrt, sondern angeknabbert wurde... Dass die Rückkehr der "goldenen Riesenratte" andere Arten massiv schädigt und ausrottet, ist den Verantwortlichen ja ohnehin schon lange egal.

  2. Peter Posch

    Eine sehr gute Initiative, denn Aufklärung der Bevölkerung mit Hinweis auf Biologie und Lebensweise des Wolfes macht immer Sinn, wie man im hier zuerst eingestellten Kommentar (Sandra) deutlich bemerken kann. Komisch nur das keiner über die Verletzten und Toten redet, die jährlich durch Hunde oder - wenn wir bei wilden Tieren bleiben - durch Wildschweine immer wieder zu beklagen sind. Auch die vielen durch Hunde getöteten Rehe, Hirsche und auch Schafe werden mal eben als Kavaliersdelikt unter den Teppich gekehrt - ist ja auch überall schon seit Jahren einkalkuliert.... Nach über 19 Jahren Wolf in Deutschland ist doch folgendes zu bemerken: nicht ein Zwischenfall Wolf - Mensch. Dafür umso mehr Zwischenfälle Mensch - Wolf durch illegale Abschüsse von Wölfen. Aufklärung verhilft auch zu besserem Herdenschutz, anderem Verhalten der Menschen in Feld und Flur. Wichtig aber ist: jedem (Wild-) Tier mit Respekt begegnen und immer auf Abstand bleiben.

  3. Max Anders

    Ich sehe, No. 1 sandra sollte sich dringendst um einen der Plätze bemühen. Da gibts ne Menge informellen Nachholebedarf ... Naja vielleicht wird ja das Fach Heimatkunde, wo der Begriff Heimat ja wieder in den offiziellen Sprachgebrauch zurückgekehrt ist, wiederbelebt und da der Wolf thematisiert. Wenn ich so manche Follower der gebrüder Grimm so lese, sollte das schleunigst passieren. Schöne Sache vom Hygienemuseum.

Alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zum Artikel

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Verbleibende Zeichen: 1000
Text Bitte geben Sie die abgebildete Zeichenfolge ein
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.