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Dienstag, 03.07.2018

Kosmischer Kumpel

Die Zeichentrickserie „Captain Future“ war Vorbild für Cimon. Foto: DLR
Die Zeichentrickserie „Captain Future“ war Vorbild für Cimon. Foto: DLR

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Cape Canaveral. Cimon ist etwa so groß wie ein Medizinball, zeigt oft ein freundliches Gesicht auf seinem Display und soll den Astronauten Alexander Gerst unterstützen. Mit dem kleinen Roboter an Bord ist der private Raumfrachter Dragon an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.

Dort kann der kugelige Roboter mit einer Art Propeller herumfliegen, soll Gesprächspartner sein und Experimente dokumentieren. Auch Gersts Lieblingsmusik hat er parat. Cimon (Crew Interactive Mobile Companion) wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Auftrag gegeben und von Airbus in Friedrichshafen und Bremen gebaut. Das DLR will damit Künstliche Intelligenz im All testen. Später könne die Technik auch in der Medizin genutzt werden. Das robotische Vorbild für Cimon stammt laut DLR aus der Zeichentrickserie Captain Future in den 1980er-Jahren. Darin lebte das Gehirn von Professor Simon Wright getrennt vom Körper in einem Spezialbehälter.

Dragon hat auch das Messgerät Ecostress an Bord, mit dem die Nasa von der ISS aus den Zustand von Pflanzen auf der Erde ermitteln will. Das System soll nach Nasa-Angaben die bislang genauesten Temperaturbilder der Erdoberfläche liefern. Die Forscher wollen unter anderem verstehen, wie Wasserknappheit die Pflanzen beeinflusst. (dpa)

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