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Dienstag, 07.06.2005

Wichtige Stationen in der Geschichte der Bundeswehr

Vor 50 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet. Ihre Hauptaufgabe ist nicht mehr nur die Landesverteidigung, sondern der Kampf gegen den Terrorismus.

7. Juni 1955: Die Dienststelle Blank wird in das Ministerium für Verteidigung umgewandelt. Seit dem 9. Mai ist die Bundesrepublik Nato-Mitglied.

12. November 1955: Verteidigungsminister Theodor Blank (CDU) überreicht in Bonn den ersten 101 Freiwilligen die Ernennungsurkunden.

7. Juli 1956: Der Bundestag beschließt die Einführung der Wehrpflicht.

9. Februar 1975: Beim Absturz eines Transall-Transportflugzeugs auf Kreta sterben alle 42 Insassen.

6. Mai 1980: Schwere Krawalle bei einem öffentlichen Rekruten-Gelöbnis.

3. Oktober 1990: Gerhard Stoltenberg (CDU) übernimmt mit der Wiedervereinigung die Befehlsgewalt über die Streitkräfte im Osten.

12. Juli 1994: Karlsruhe billigt Auslandseinsätze unter dem Uno-Dach.

30. Juni 1995: Der Bundestag stimmt dem Bosnien-Einsatz zu. Erstmals werden Bundeswehr-Soldaten unter kriegsmäßigen Bedingungen in eine Krisenregion außerhalb des Nato-Gebietes geschickt.

24. März 1999: Die Nato beginnt mit Luftangriffen gegen Rest-Jugoslawien. Die Bundeswehr beteiligt sich mit „Tornado“-Kampfjets.

2. Januar 2001: Frauen beginnen die Grundausbildung an der Waffe.

20. Dezember 2001: Der Grundwehrdienst wird von zehn auf neun Monate verkürzt.

22. Dezember 2001: Der Bundestag billigt den Einsatz im Rahmen der Uno-Schutztruppe nach Afghanistan.

2. November 2004: Verteidigungsminister Struck (SPD) stellt sein Konzept zur Schließung von 105 der 503 Bundeswehrstandorte bis 2010 vor. (dpa)