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Samstag, 13.01.2018

Wettbewerbsstart zum Königsufer im Mai

Zunächst sollen anonym Ideen gesammelt werden, aus denen bis zu zehn in die nächste Runde kommen.

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Dresden. Die Stadt will den Wettbewerb für das Königsufer und den Neustädter Markt auf den Weg bringen. Nachdem es im November eine erste Bürgerwerkstatt dazu gegeben hat, wurde jetzt die Terminkette veröffentlicht. Voraussichtlich im April soll es eine Besprechung des Preisgerichtes geben, im Mai soll der Wettbewerb mit der Veröffentlichung im europäischen Amtsblatt starten. Für den September ist die erste Sitzung des Preisgerichtes geplant, einschließlich Bürgerbeteiligung. Ein halbes Jahr später soll das Preisgericht ein zweites Mal tagen. Darüber, und vor allem über die Aufgabenstellung des Wettbewerbes sowie die Zusammensetzung des Preigerichtes muss jedoch noch der Stadtrat befinden.

Die Bürgerbeteiligung soll diesmal eine große Rolle spielen. Die eingereichten Arbeiten der ersten Phase werden öffentlich ausgestellt, Hinweise sollen vom Preisgericht berücksichtigt werden. Dann werden bis zu zehn Arbeiten für die zweite Phase ausgewählt. Sind diese weiterbearbeitet, werden sie wieder ausgestellt und können bewertet werden. Außerdem sollen zwei Bürger, die ausgelost werden, als nicht stimmberechtigte Sachverständige im Preisgericht mitarbeiten. (SZ/kh)

Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Koch

    Viele Köche verderben den Brei.

  2. Berg

    Mein Vorschlag, etwas neben dem Königsufer, steht hler:http://www.arnold-dresden.de/Waldschl%F6sschen-Vorschlag-01.jpg - und zwar seit 2004

  3. Peter

    Ich verstehe nicht, warum man am Elbufer überhaupt Gebäude bauen muss: Der Bereich rechts neben der Augustbrücke, wo der Biergarten ist, steht aller paar Jahre bei Hochwasser unter Wasser, zum Teil mehrere Meter hoch. Weiter in Richtung der Terrassen am Königsufer gibt es einen schönen Park mit altem Baumbestand, der vor allem in den warmen Monaten bei Besucher/-innen des Elbufers sehr beliebt ist (z. B. als Sitzplatz im Schatten oder wenn auf dem Filmnächte-Gelände Konzerte stattfinden). Will man dort jetzt alle Bäume fällen? Auch die Grünflächen rund um den Neustädter Markt mit ihren Bäumen und Krokussen sollten erhalten bleiben. Steinwüsten gibt es in der Innenstadt schon genug.

  4. Waldstadt

    @3: Es wird eine Kriegsbrache wieder bebaut. Eine Stadt besteht üblicherweise aus Steinen. Wenn Sie Sehnsucht nach alternativen Wohnformen haben, seien Ihnen die Höhlen in der Sächsischen Schweiz empfohlen (ist aber leider auch Stein). Oder Sie graben sich eine Erdhöhle.

  5. Berg

    #3 Peter: es ist eine der vielen unlogischen Fragen, die neuerdings aufgeworfen werden:"warum werden in einer Stadt Gebäude gebaut, und noch dazu aus Stein?" Meine Antwort zunächst: Dresden hat 4 große Grüngebiete: den Großen Garten, die Heide, die Elbwiesen und - mit 15 Ortschaften besiedelt - das Schönfelder Hochland. Dazu massenhaft Bäume am Straßenrand (Striesen) und lokale Parks (Waldpark, Rhododendronpark, Blüherpark) So. Und dann stehen in der sächsichen Hauptstadt also auch noch Wohnhäuser - einige auseinander (Striesen) einige zusammen (Neustadt). Peter: so ist es in einer Stadt! Und es liegt ganz an jedem Einzelnen, dorthin zu ziehen. wo es ihm am besten gefällt. Kommen Sie zu uns herauf ins Schönfelder Hochland, und das Grün wird Sie gerne erwarten!

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