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Donnerstag, 14.06.2018

Wenn Schnaps über Stollen ätzt…

…dann kann er was erleben. Der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. hat jetzt souverän auf eine Fernet-Branca-Kampagne geantwortet.

Das Plakat der Stollenbäcker
Das Plakat der Stollenbäcker

© PR

Dresden. Chemnitz bekam sein Fett weg, Bremen auch, Gelsenkirchen sowieso: Die „Life is bitter“-Marketingkampagne des Bitterlikörs Fernet Branca macht sich zwar nicht überall Freunde, Aufmerksamkeit erregt sie aber genug.

Auch in Dresden hingen die Plakate des italienischen Getränks. Die von der Hamburger Agentur Pilot erdachten Sprüche bescheinigten den Dresdnern eine zu große Liebe zum Stollen und unterstellten ihnen damit einhergehende Gewichtsprobleme: „Du liebst Euren Dresdner Stollen. Man sieht es dir an“ stand da weiß auf schwarz – versehen mit dem Kampagnenslogan „Life is bitter“.

Jetzt hat der Schutzverband Dresdner Stollen auf die natürlich nicht ganz ernst gemeinte Provokation geantwortet – und den „Life is sweet!“-Gegenentwurf zum bitteren Leben der Italiener präsentiert. Unter dem Motto „Verbitterte Flaschen gibt’s genug. Hier könnt ihr euch ‘ne süße Scheibe abschneiden“ starten die Stollenbäcker nun eine Social Media-Kampagne. Man hofft, damit selbst verbittertste Bitter-Trinker vielleicht sogar zu Stollenfans zu machen. Denn, und da sind sich nicht nur die Bäcker sicher, süßer ist die Versuchung aus Dresden auf jeden Fall. (mja)



Eines der Plakate in Dresden. Foto: Schutzverband Dresdner Stollen e. V.