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Mittwoch, 14.03.2018

Wenn die Füße schmerzen

Den kleinsten Körperteilen wird eine Menge zugemutet. Das kann zu Fehlstellungen der Zehen führen. Doch es gibt Hilfe.

Füße werden tagtäglich am meisten körperlich beansprucht.
Füße werden tagtäglich am meisten körperlich beansprucht.

© dpa

Altenberg. Die am meisten körperlich zu schleppen haben, werden mitunter nur wenig beachtet: Füße. „Sie leisten tagtäglich Schwerstarbeit“, erläutert Susanne Kadner vom Altenberger Raupennest. „Immerhin tragen sie von morgens bis abends unser gesamtes Körpergewicht und das im Laufe unseres Lebens etwa viermal um die Erde.“ Die Füße – auch das sieht man ihnen auf den ersten Blick nicht an – sind mit ihren 26 Knochen, 32 Gelenken, 31 Muskelgruppen sowie 107 Sehnen und Bändern eines der komplexesten Bewegungsorgane. „Anstatt es ihnen zu danken, tragen wir oft zu enge oder zu hohe Schuhe und halsen ihnen überflüssige Pfunde auf“, so Frau Kadner. Falsches Schuhwerk, Verletzungen durch Sport, Unfälle, Diabetes oder Durchblutungsstörungen können dabei dauerhafte Schäden verursachen.

So weit muss es aber nicht kommen. Stellen sich dann doch Erkrankungen ein, sind Spezialisten gefragt. Therapie- und Operationsverfahren haben sich weiterentwickelt und bieten immer mehr Möglichkeiten, die Mobilität und Schmerzfreiheit zu erhalten. Zu dem Thema bieten die Helios Weißeritztal-Kliniken an diesem Sonntag, dem 18. März, eine medizinische Sonntagsvorlesung an. Frank Traupe, Fußchirurg an den Weißeritztal-Kliniken, wird über die Ursachen der Zehenfehlstellungen sprechen und anschaulich die Behandlungsmöglichkeiten erläutern. Er wird erklären, welche Therapien zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind. Im Anschluss haben die Zuhörer Gelegenheit, Fragen zum Thema zu stellen. Die Sonntagsvorlesung findet in Altenberg in der Johannesbad Fachklinik und dem Gesundheitszentrum Raupennest statt und beginnt 10 Uhr. (SZ/ks)