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Dienstag, 07.08.2018

Weniger Noteingriffe ins Stromnetz

Essen. Trotz der steigenden Ökostromerzeugung hat es im ersten Halbjahr 2018 weniger Noteingriffe zur Stabilisierung der Stromnetze in Deutschland gegeben. Die vier Übertragungsnetzbetreiber melden für Januar bis Juni zurückgehende Zahlen. Im Netzgebiet des Betreibers Tennet, das von Schleswig-Holstein bis Bayern reicht, musste die Leistung von konventionellen Kraftwerken im Umfang von 3 600 Gigawattstunden gedrosselt oder erhöht werden, um Engpässe auszugleichen. Im Vorjahreszeitraum waren es mit 6 000 Gigawattstunden deutlich mehr. Die Einspeisung von Ökostrom kann je nach Wetterlage stark schwanken. Bezahlen müssen die Noteingriffe die Verbraucher über den Strompreis. Im Jahr 2017 waren dafür die Rekordkosten von 1,4 Milliarden Euro angefallen. (dpa)

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