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Freitag, 02.11.2018

Weltklasse-Sport in Riesas Sachsenarena

Geballte Weltklasse in Form von rund 200 Sportakrobaten aus sieben Nationen haben den Wettbewerben um den Sachsenpokal in Riesa ein unverwechselbares Flair. Foto: Felix Kuntoro
Geballte Weltklasse in Form von rund 200 Sportakrobaten aus sieben Nationen haben den Wettbewerben um den Sachsenpokal in Riesa ein unverwechselbares Flair. Foto: Felix Kuntoro

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Riesa. Die Elbestadt steht für sportliche Höchstleistungen – für Erfolge, für Freude, für fairen Wettstreit. Vor allem aber ist die Stadt an der Elbe seit Jahrzehnten ein Garant für hochklassige Sportakrobatik.

Den Beweis dafür lieferte abermals der internationale Sachsenpokal, bei dem am vergangenen Wochenende Athleten aus nah und Fern ihr Können unter Beweis stellten.

Rund 200 Sportler aus sieben Nationen (Deutschland, Ukraine, Weißrussland, Polen, Russland, Kasachstan und Niederlande) darunter Teilnehmer und Medaillengewinner von EM und WM, folgten dem Aufruf der Sektion Sportakrobatik des Sportclubs Riesa. Rund vier Monate arbeiteten zahlreiche ehrenamtliche Vereinsvertreter an der Umsetzung der Veranstaltung – da wurden Unterkünfte gebucht, Shuttlepläne geschrieben, Medaillen kreiert, Urkunden produziert und die Wettkampfhalle vorbereitet. Gemeinsam mit der FVG Riesa wurde die Sachsenarena in eine Wettkampfstätte höchsten Niveaus verwandelt. Die Sportler dankten diese Bemühungen mit Bestleistungen. In allen Altersklassen von neun Jahren bis zum Seniorenbereich lieferten die Sportler in verschiedenen Disziplinen atemberaubende Vorführungen in den Kategorien Dynamik, Balance und Kombi ab.

Besonders erfreulich war es natürlich, dass die Riesaer Favoriten im Junioren-Mixed-Bereich, Xenia Mehlhaff und Daniel Blintsov, sowie das Senioren-Herrenpaar Michail Kraft und Tim Sebastian ihrer Rolle wieder einmal gerecht wurden. Mit ihren unvergleichlichen Techniken und Choreographien sicherten sich beide Paare nicht nur den Sieg in ihrer jeweiligen Disziplin, sondern holten mit Tageshöchstwertungen zwei der vier begehrten „Sachsenpokale“ nach Riesa.

Durch einen unglücklichen Fehler in ihrer Balanceübung fielen Nils Beuven und Erik Pohl am zweiten Wettkampftag zurück auf Platz drei. Im Finale zeigten sie dann so viel Kampfgeist und Motivation, dass sie die EM-Dritten aus der Ukraine hinter sich ließen und die silberne Medaille entgegennehmen konnten.

Knapp geschlagen, aber dennoch mit guten Leistungen konnten sich Albrecht Kretschmar und Tobias Vitera (DSC) den zweiten Platz in ihrer Altersklasse sichern.

Leider konnte das Damenpaar Sneschana Sinkov und Arina Starikov krankheitsbedingt nicht am Wettkampf teilnehmen.

Sowohl die Riesaer Athleten und Trainer als auch das gesamte Organisationsteam blicken auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück und freuen sich bereits auf die 17. Auflage des internationalen Sachsenpokals 2020.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Bereits am 10. November, also in gut einer Woche, fahren drei der Paare als Teil der sächsischen Mannschaft nach Ebersbach zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft. (rt/scr)