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Freitag, 10.08.2018

Weiterhin kein normaler Zugverkehr

Auf der Strecke RB 110 von Leipzig nach Döbeln müssen Fahrgäste nach wie vor auf Busse umsteigen. Bauarbeiten sorgen zusätzlich für Schienenersatz.

Auf der Zugverbindung RB 110 von Leipzig über Grimma nach Döbeln gilt weiterhin ein Sonderfahrplan mit abschnittsweise Schienenersatzverkehr.
Auf der Zugverbindung RB 110 von Leipzig über Grimma nach Döbeln gilt weiterhin ein Sonderfahrplan mit abschnittsweise Schienenersatzverkehr.

© Archiv/Dietmar Thomas

Döbeln. Auf der Zugverbindung RB 110 von Leipzig über Grimma nach Döbeln gilt weiterhin ein Sonderfahrplan mit abschnittsweise Schienenersatzverkehr. Die Mitteldeutsche Regiobahn erklärte erneut, dass aufgrund des Krankenstands und der Urlaubszeit der Sonderfahrplan bis Sonntag, 19. August verlängert wird.

Betroffen sind die zur halben Stunde verkehrenden Verbindungen auf der Strecke Leipzig – Grimma, die bei Hin- und Rückfahrten durch Busse ersetzt werden. Die zur vollen Stunde verkehrenden Verbindungen Leipzig – Grimma – Döbeln werden nach Fahrplan mit Zügen bedient. Aufgrund der bundesweiten Engpässe konnten keine weiteren Leih-Triebfahrzeugführer für die nun ausfallenden Fahrten akquiriert werden, so die Begründung.

Hinzu kommt am Wochenende ein weiterer Abschnitt, bei dem die Fahrgäste auf Busse umsteigen müssen. Bei Abfahrten in den Abend- und Nachtstunden von Leipzig sowie Döbeln muss zwischen Leipzig und Borsdorf ebenfalls Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Der Grund hierfür sind Bauarbeiten. Der Mitteldeutschen Regiobahn droht wegen der gehäuften Zugausfälle nun eine Klage. Wegen Nichterfüllung der vertraglichen Vereinbarungen kündigte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) rechtliche Schritte an. (DA/vt)