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Montag, 18.06.2018

Weißwasser erhöht das Torekonto auf 118 Treffer

Alle wichtigen Entscheidungen – Titel, Auf- und Abstieg betreffend – sind in der Kreisoberligasaison 2017/18 längst gefallen. Am letzten Spieltag wurden die noch einmal bestätigt: Der Meister aus Weißwasser setzte sich am letzten Spieltag in Großschweidnitz noch einmal eindruckvoll durch. Die Görlitzer Absteiger verloren ihre letzten Partien wie erwartet. Generell setzte sich immer das besser platzierte Team durch, mit einer Ausnahme: Neueibau fehlten zwei Tage nach der bitteren Pokalhalbfinal-Niederlage wohl Motivation und Kraft und verlor das Spiel gegen Obercunnersdorf.

Weißwasser noch einmal stark

Der SC Großschweidnitz verabschiedete erst Verteidiger Eric Kaminski und Mannschaftsleiter Thomas Pappert und sich dann mit einem 0:5 gegen Kreismeister VfB Weißwasser aus der Saison. Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit stand es 0:1, weil Eric Pötzsch mit einem satten Schuss von der Strafraumkante traf (6.), während Philipp Nehrettig mit seinem Heber über den weit vor seinem Tor postierten VfB-Keeper Knobel Pech hatte – knapp drüber. Dann aber waren die Gäste das deutlich bessere Team. Durch die Tore von Stefan Beil (48.), Nico Lulschanderl (63./70.) und Markus Radestock (80.) gewann Weißwasser auch in der Höhe verdient. (mh)

Niesky in Friedersdorf ohne Chance

Der LSV Friedersdorf hat sich im letzten Saisonspiel gegen den stärksten Aufsteiger dieser Saison, die Landesliga-Reserve des FV Eintracht Niesky, klar mit 6:3 durchgesetzt und damit den spielfreien Holtendorfer SV in der Tabelle noch überholt. Erst einmal gingen die Gästedurch René Riedel in Führung. Der LSV kam durch den unbändigen Andreas Schröder zum Ausgleich. Gleich darauf kamen die Hausherren zum 2:1, als Halla das eigene Tor traf. Dann köpfte Eigengewächs Damian Kuhn das 3:1, und das Spiel bekam seine Bahn. Das 4:1 markierte ebenfalls ein LSV-Eigengewächs: A-Junioren-Torjäger Richard Weinhold erzielte sein erstes Tor in der Kreisoberliga. Nach dem Seitenwechsel besorgte der unbändige Jakub Ozimkowski das 5:1. Felix Bernsdorf krönte dann seine und die LSV-Saison mit seinem 27. Saisontor. Dann schalteten die Schwarz-Roten einen halben Gang zurück, und die Gäste aus Niesky kamen noch zu zwei Treffern. (dm).

Schleife gewinnt locker

Lok Schleife hat mit einem klaren 6:1-Sieg über die erschreckend schwachen Gäste von Germania Görlitz noch den achten Tabellenplatz erobert. Ohne dass man das große Spiel ablegte, stand es nach der ersten Halbzeit durch einen Hattrick von Torjäger Lars Briesemann bereits 3:0. Das erste schoss er nach cleverem Zuspiel von Kapitän Lampe mit dem richtigen Auge für die kurze Ecke. Treffer zwei und drei gelangen Briesemann aus dem Spiel heraus, wobei er im eins gegen eins mit Kruppas die Nerven behielt. Bereits in Minute 46 erhöhte Michlenz noch seinem Lupfer von Panoscha direkt auf 4:0. Der zwischenzeitliche Ehrentreffer durch Jäkel auf 4:1 änderte an Loks Überlegenheit nichts (56.). Michlenz tankte sich mit dem Ball in den Strafraum und konnte nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter zum 5:1 durfte diesmal Geburtstagskind Lampe schießen. Das sechste Tor wurde wieder stark herausgespielt. Robert Kranig nahm aus 18 Metern Maß und traf in den Giebel des Gästetores.

Einen besonderen Moment gab es am Ende für die Schleifer Sportfamilie Bläse. Neben den Söhnen Leonardo und Leander (sonst aktiver Handballer) stand auch Vater Jens für ein paar Minuten auf dem Feld.

(pk)