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Samstag, 15.09.2018

Weintaler mit fantasierender Frau

Zum 23. Mal wurde anlässlich des bevorstehenden Weinfests eine besondere Medaille gestaltet.

Von Rasmus Wittrin

So sieht der Weintaler für das Radebeuler Weinfest aus.
So sieht der Weintaler für das Radebeuler Weinfest aus.

© Sparkasse Meißen

Radebeul. Scheinbar nachdenklich reibt sich die Frau ihr Kinn, sinniert über etwas. Das Tier der Weisheit, die Eule, sitzt direkt neben ihrem Gesicht. Es ist Nacht, wie Mond und Sterne im Hintergrund erahnen lassen. Von den fülligen Weintrauben am Bildrand lässt sich auf den Anlass schließen, für den diese Grafik gestaltet wurde: Zum 23. Mal ist anlässlich des Radebeuler Weinfestes ein Weintaler entworfen worden.

Die Dresdner Grafikerin und Malerin Gudrun Trendafilov gestaltete die begehrte Sammlermedaille. Das Motiv orientiert sich am Thema des diesjährigen Weinfestes „Viva la Fantasia“. „Die Frau fantasiert, ist in Gedanken“, beschreibt Trendafilov ihre Intention.

Seit 1996 werden die Weintaler auf dem Dorfanger in Kötzschenbroda am Weinfeststand der Sparkasse vor dem Pfarramt der Friedenskirche verkauft. Matthias Murin von der Sparkasse Meißen sagt: „Damals wussten wir natürlich noch nicht, dass das so ein großer Erfolg wird. Wir suchten einfach nach einer Idee, wie wir uns als Sparkasse beim Weinfest mit einbringen können.“ Heute wird die Medaille mit einer limitierten Auflage von 400 Stück in Kaiserzinn, 120 Stück in Silber (Feingehalt 999) und 100 Stück in Bronze erstellt. Außerdem wird die Grafik mit einer Auflage von 50 Exemplaren verkauft.

Die Kaiserzinn-Münze kostet 15 Euro, die Bronze-Münze 29 Euro und die Silber-Münzen jeweils 65 Euro. Geprägt werden die Taler schon von Beginn an von der Firma Erste Dresdner Medaillenmünze Glaser und Sohn. Thomas Jentzsch von der Sparkasse Meißen übergab am Freitag auf Hoflößnitz den ersten Weintaler Oberbürgermeister Bert Wendsche, der ihn im Namen der Stadt Radebeul entgegennahm. Auch die Gestalterin der Münze, Gudrun Trendafilov, erhielt einen der Weintaler.