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Dienstag, 21.04.2015

Wasaplatz wird umgestaltet

Für die neue Straßenbahntrasse wird die stark befahrene Kreuzung umgebaut.

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Der einst prachtvolle Wasaplatz soll für die Zukunft fit gemacht werden. Wurde im vergangenen Jahr bereits der kleine Vorplatz an der Kreischaer Straße erneuert, sollen nun die öffentlichen Flächen nach dem Willen der Stadt umgestaltet werden.

Ausgestattet mit Bäumen und Parkbänken soll sich der Platz zum gut besuchten Stadtteilzentrum entwickeln. Die Arbeiten erfolgen im Zusammenhang mit den Plänen für die neue Straßenbahntrasse zwischen Strehlen und Löbtau. Dazu wird auch die Oskarstraße grundlegend saniert.

Um den Wasaplatz attraktiver zu machen, soll auf den freien Flächen in Zukunft ein Wochenmarkt stattfinden. Momentan dominiert dort der Verkehr. Rund 14 000 Fahrzeuge rollen täglich über die Kreuzung, an der sechs Straßen aufeinander treffen. Die ersten Entwürfe der Rathaus-Pläne waren auf Kritik gestoßen, weil viele Stellflächen für Autos wegfallen sollten. Die Parkplätze sollen beim Umbau nun weitgehend erhalten bleiben. Von derzeit 33 fallen nur zwei weg. Rund 900 000 Euro soll das Projekt kosten. Am Mittwoch entscheidet der städtische Bauausschuss darüber. (SZ/two/noa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Neo

    Schreibt die "Sächsische Zeitung" nicht immer,daß der Autoverkehr abnimmt und die Leute eine "Autofreie Stadt" haben wollen ...?! Das klingt ja hier nun ganz anders...!

  2. B.W.

    Ich möchte höflich darauf hinweisen, dass 1. noch kein endgültiger Beschluss gefasst wurde und 2. die Finanzierung noch ungeklärt ist, insbesondere was den städtischen Anteil (eigentlicher Umbau des Platzes, also nicht die beiden DVB-Projekte) betrifft. Das städtische Murmeltier hörte ich kürzlich etwas von "frühestens 2020" reden. Ansonsten, naja... neben der letztes Jahr eröffneten Weinbar möchte nun auch die Stadt Dresden ihren Beitrag zur Gentrifizierung leisten ;-)

  3. Ernst

    Vor allem eine öffentliche Toilette brauchen wir da!

  4. oh jeh

    Also wenn ich mir so das Satellitenbild des derzeitigen Bauzustandes dieses Platzes ansehe, frage ich mich verzweifelt WO die Planer das alles auf der verfügbaren Fläche unterbringen wollen! Insbesondere Bäume, Parkplätze Bänke und Wochenmarkt auf dem Platz. Ganz davon abgesehen wird die C-D-F-Straße mit Straßenbahnschienen, Autospuren und der obligatorischen 4 m Fahrradautobahn zu einer Dauerstaustelle erster Güte. Das ist ja jetzt mit dem Bus schon zu eng und der kann flexibel ausweichen.

  5. Johann Klein

    Alles "Ablenkung vom Klassenkampf", zumal im Haushalt in den nä. Jahren kein Geld bereit steht. Oder es werden die Gelder genutzt, die zur Sanierung des Kaitzbaches ("Es gibt aber kein Überflutungsrisiko", so die Planer) durch den Fluthilfefond frei werden. Es soll verschleiert werden, was wirklich mit dem Wasaplatz nach der Tunnellösung für den ÖPNV- autark vom "feindlichen Fremdverkehr"-wie es die DVB-Riege nennt, passiert: Die Standzeiten an den Ampeln werden länger, der Mitnehmereffekt der Straßenbahn entfällt, ganz zu schweigen vom zunehmenden Schleichverkehr. Das wurde selbst in den Gefälligkeitsgutachten zur Planfeststellung deutlich. Die Verkehrslösung für den Wasaplatz sieht anders aus: Weiträumige Umfahrung, "am besten über Leubnitz-Neuostra und die Dorotheenstraße". Da wohnen so ein paar Politiker, die, diese hingewuchtete Schneise richtig toll finden. Bis zum 4. 5. 2015 kann noch im Verkehrsplanungsamt world trade center Einspruch erhoben werden.

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