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Montag, 27.11.2017 Kommentar

Vorbereiten und helfen

Von Christoph Springer

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SZ-Redakteur Christoph Springer.
SZ-Redakteur Christoph Springer.

© Christian Juppe

Von nichts sind wir heute so abhängig wie von elektrischer Energie. Strom wird nicht mehr nur für die Waschmaschine, den Kühlschrank, den Herd und ein paar Lampen gebraucht. Mancherorts funktionieren Türen und Tore nur, wenn der Strom fließt. Uhren ticken mit elektrischer Energie, Heizungen brauchen Strom für Steuergeräte. Wenn es keinen Strom gibt, wird es nicht nur dunkel. Es wird auch kalt und wir sind plötzlich von allen Kontakten abgekoppelt. Das gilt gerade für Menschen, die zu Hause leben und auf Hilfe angewiesen sind.

Persönliche Vorsorge kann dann über Engpässe hinweghelfen. Genügend Essen, Getränke, Kerzen und Batterien muss man dafür haben. Genauso wichtig ist aber der Kontakt zu Freunden, Nachbarn, zur Familie. Jeder hilft jedem und jeder braucht Hilfe.

Bei schwierigen Umständen wachsen Hausgemeinschaften und Kiezbewohner zusammen. Besser ist, sie sind schon zuvor eine Gemeinschaft und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Denn bei einem großflächigen Stromausfall kommt niemand sofort und hilft. Schließlich sind dabei auch alle Kommunikationswege unterbrochen. Dann braucht es persönliche Kontakte.

E-Mail an Christoph Springer

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Lysarion

    Hilfe beruht auf Gegegenseitigkeit! Solange Nachbarn über sinnvolle Maßnahmen (wasser/Lebendsmittel/ Kerzen usw )für 10 Tage nur milde lächeln sehe ich keine Veranlassung meine Vorräte zu teilen!

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