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Mittwoch, 16.05.2018

Volleyball-Talente noch zu grün

Beatrice Schultz beobachtet argwöhnisch die Leistung ihrer Schützlinge.
Beatrice Schultz beobachtet argwöhnisch die Leistung ihrer Schützlinge.

© Juergen Loesel / loesel-photogra

Wenn der Gastgeber einer deutschen Meisterschaft auf dem vorletzten Platz landet, kann man das durchaus als eine unglückliche Erfahrung bezeichnen.

Aus der die Nachwuchs-Volleyballerinnen des Dresdner SC und deren Trainerteam aber mit Sicherheit die richtigen Lehren ziehen werden. Bei den Titelkämpfen der besten deutschen U-16-Teams in der Margon-Arena kürte sich die Mannschaft des SCU Emlichheim zum neuen Champion, vor dem TSV München und dem VC Wiesbaden. Für die heimischen Talente blieb nur Rang 15.

Aus nachvollziehbaren Gründen, wie Trainerin Beatrice Schultz erläutert. „Wir sind komplett mit einem jungen Jahrgang angetreten“, sagt sie. Heißt, das Team kann in der Formation auch im kommenden Jahr bei der U-16-Meisterschaft aufspielen. „Am ersten Wettkampftag erwischten wir einen rabenschwarzen Tag, aber das passiert auch Profis. Wir sind natürlich unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagt sie.

Dennoch verbucht der Klub die Ausrichtung als Erfolg. „Die Meisterschaft ist bei allen gut angekommen. Und unsere Mädels haben gesehen, wo es hingehen muss“, verdeutlicht Schultz. Finanziell sei der Wettbewerb zumindest ein Plus-minus-null-Geschäft gewesen.

Sportlich weitaus besser positionierten sich die gleichaltrigen Jungs vom VC Dresden bei ihrem Championat in Rottenburg. Das Team von Stefan Benderoth scheiterte im Halbfinale am späteren Titelträger Rottenburg und teilte sich damit Bronze mit dem TSV Grafing. (ald)