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Samstag, 05.11.2005

,Vogtlandecho‘ posierte mit blonder Nackten

PLAUEN - Was macht man, wenn man sich mit anzüglichen Schunkelliedern einen Namen gemacht hat? Man gönnt sich die passenden, ebenfalls nicht gänzlich jugendfreien Bilder dazu. So jedenfalls sorgte jetzt das „Original Vogtlandecho“ in Zobes für Aufsehen.

Zobes? Genau – das ist der Ort, der dem schlüpfrigen Kracher „De Fotz von Zobes“ den Namen gab (Morgenpost am Sonntag berichtete). Immer wieder hatte Sänger Volker Rausch (39) beteuert, an dem Titel sei doch gar nichts Anzügliches dran: Ein traditionelles Bergmannslied aus dem Vogtland sei das – „und mit Fotz ist nichts anderes als der Einstieg in den Berg gemeint.“

Soso, Bergarbeiter-Lyrik. Also muss man sich wohl auch nichts dabei denken, dass das „Vogt-landecho“ mit Tuba und Akkordeon nun genau vorm Ortseingangsschild von Zobes posiert – mitsamt einer gänzlich unbekleideten Blondine. Das Bild soll neben anderen den Absatz der neuen CD „Komm mal raus“ fördern.

Dabei hätten Sänger Rausch und sein Mitstreiter Frank Jahn mit seiner Tuba zusätzliche Werbung eigentlich gar nicht nötig: In den einschlägigen Vogtland-Kneipen haben die beiden ein Heimspiel. Wenn sie auftreten, wird geschunkelt und mitgegrölt. Und die Texte? Ein Schelm, der Böses dabei denkt …