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Montag, 29.01.2018

Völlig von der Rolle

Ratlosigkeit über das desaströse Auftreten. Auch Katharina Schwabe (vorn rechts) und Mareen Apitz können die Niederlage nicht abwenden.
Ratlosigkeit über das desaströse Auftreten. Auch Katharina Schwabe (vorn rechts) und Mareen Apitz können die Niederlage nicht abwenden.

© Pressefoto Rudel

Die Niederlage nach 19 ungeschlagenen Spielen in Serie kam nicht überraschend – in der Deutlichkeit aber schon. Mit 0:3 verlor Spitzenreiter Dresdner SC beim Verfolger MTV Stuttgart, in keinem der drei Sätze hatten die Volleyballerinnen vom DSC eine Chance: 12:25, 18:25 und 19:25 stand es nach nur 71 Minuten.

Der Hauptgrund für die Klatsche waren die vielen Fehler – elf im Angriff, neun beim Aufschlag und sieben in der Annahme. Hinzu kam, dass Piia Korhonen und Camilia Weitzel wegen eines Magen-Darm-Infekts ausfielen. Vor allem die finnische Angreiferin, beste Punktesammlerin in der Bundesliga, fehlte an allen Ecken. Im ersten Satz wurden die Dresdnerinnen vom Dauerkonkurrenten förmlich überrollt.

Das Duell zwischen den beiden Spitzenteams ist stets ein brisantes. In der vergangenen Saison scheiterte der DSC im Halbfinale an Stuttgart. Diesmal sah MTV-Trainer Giannis Athanasopoulos die gelbe Karte, als er sich über einen Doppelwechsel der Dresdner aufregte. Aus seiner Sicht hatte eine Spielerin kurz eine Tafel mit einer falschen Rückennummer hochgehalten. Spielentscheidend war das jedoch nicht.

Im zweiten und dritten Abschnitt ließ Trainer Alexander Waibl rotieren, setzte sogar drei Mittelblockerinnen ein. Die Mannschaft wehrte sich nun zwar etwas energischer gegen die Niederlage, verhindern konnte sie die aber nicht. Sasa Planinsec mit acht sowie Eva Hodanovo und Katharina Schwabe mit je sechs Zählern waren die besten Punktesammlerinnen. Der DSC bleibt mit einem Zähler vor Stuttgart an der Spitze, allerdings hat der Verfolger ein Spiel weniger absolviert. (SZ)

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