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Donnerstag, 08.03.2018

Vier Bronzefiguren gestohlen

Vom Gelände eines Vereines in Radeberg verschwanden vier Bronzeplastiken. Und das nicht zum ersten Mal.

Auch diese Bronzeente ist verschwunden.
Auch diese Bronzeente ist verschwunden.

© Polizei

Radeberg. Auf vier Bronzefiguren hatten es Kriminelle in der Nacht zu Mittwoch in Radeberg abgesehen. Die Statuen von Ente, Uhu, Rabe und Eule standen auf dem Gelände eines Vereins an der Pillnitzer Straße. Die Täter rissen die Skulpturen von den Granitsäulen. Ihre Beute verluden die Täter in einen Pkw, der in Höhe einer Gärtnerei stand. Die vier Tierfiguren waren zwischen 20 und 45 Zentimeter groß und hatten einen Wert von insgesamt etwa 3 000 Euro. Die Polizei sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Mit den Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Es ist nicht das erste Mal, dass an der Pillnitzer Straße Bronzeplastiken gestohlen werden. Vor knapp einer Woche war bekannt geworden, dass vom Gelände des Storchennestes eine Tier-Plastik entwendet wurden. Bei der Figur handelte es sich um einen lächelnden Waldfuchs auf einem Baumstumpf. Die Plastik ist 60 bis 70 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter breit ist. Das Gewicht der Bronzestatue liegt bei etwa 70 Kilogramm.

Der Polizeibericht vom 8. März

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Unfall nach Sekundenschlaf

Bautzen. Offenbar Sekundenschlaf hat am Mittwochvormittag auf der A 4 zu einem Auffahrunfall geführt. Ein 58-Jähriger war ersten Angaben nach am Steuer seines Mercedes Sprinters von der Müdigkeit übermannt worden. Der Transporter geriet deshalb auf den Standstreifen und prallte kurz vor der Rastanlage Oberlausitz-Nord nahezu ungebremst auf ein Wartungsfahrzeug der Autobahnmeisterei. Der Schilderwagen, der an dem Transporter der Straßenwärter hing, wurde durch die Wucht der Kollision abgerissen und auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Dabei wurde die Heckpartie des Wartungswagens eingedrückt. Der 60-jährige Mitarbeiter der Straßenmeisterei befand sich zu dem Zeitpunkt nicht in dem Fahrzeug. Auch der Verursacher blieb unverletzt. Beide Transporter und der zerstörten Anhänger mussten allerdings von Abschleppdiensten geborgen werden. Gesamtschaden: rund 40000 Euro.

Alkoholisiert gegen Baum gefahren

Ringenhain. Betrunken hat ein Mann am Mittwoch einen Unfall in Ringenhain verursacht. Der 25-Jährige war am Abend auf der Siedlerstraße unterwegs, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und gegen einen Baum prallte. Anschließend ließ er den beschädigten Seat stehen und ging zu seiner Wohnung. Anwohner verständigten die Polizei, die dem Unfallverursacher schnell auf die Schliche kam. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme, behielten den Führerschein des 25-Jährigen ein und stellten den Seat sicher.

Mann wollte mit Falschgeld bezahlen

Kamenz. In einem Einkaufsmarkt am Siedlungsweg in Kamenz hat am Mittwochmittag ein Mann versucht, mit einem falschen Fünfzig-Euro-Schein zu bezahlen. Doch die Kassiererin bemerkte sofort die fehlenden Sicherheitsmerkmale auf der Blüte und informierte die Polizei. Die Beamten bestätigten den Verdacht und leiteten ein Strafverfahren gegen den 30-Jährigen wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld ein. Bei einer genaueren Überprüfung der unechten Note stellten die Ordnungshüter fest, dass die auf dem Schein gedruckte Nummer bereits mehrfach zum Herstellen von Falschgeld verwendet wurde.

Sattelzug und Transporter auf der A4 gestoppt

Bautzen/Weißenberg. Die Polizei hat am Mittwoch mehrere Kraftfahrer auf der A 4 gestoppt. Ein Sattelzug, den die Beamten bei Salzenforst kontrollierten, hatte die geladenen Stahlprofile nicht ausreichend gesichert. Die angelegten sechs Gurte reichten nach Polizeiangaben bei weitem nicht aus, um die 25 Tonnen Stahl im Notfall halten zu können. Bevor die Fracht nicht umgeladen wurde, durfte der 24-Jährige nicht weiterfahren. Unter Drogeneinfluss stand indes ein 30-jähriger Transporterfahrer, den die Beamten am Parkplatz Löbauer Wasser bei Weißenberg überprüften. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt.

Raser erwischt

Göda/Bautzen. Gleich an mehreren Stellen hat die Polizei in und um Bautzen am Mittwoch die Geschwindigkeit von Fahrzeugen gemessen. Auf der Bautzener Straße in Göda postierten sich die Beamten am Vormittag am Feuerwehrdepot. Natürlich gilt auch dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, doch von rund 900 Fahrzeugen fuhren 27 deutlich schneller. Ein Auto mit Zittauer Kennzeichen rollte mit 78 km/h durch die Lichtschranke. In Bautzen hatte die Polizei zur Mittagszeit im Umfeld einer Schule an der Dr.-Salvador-Allende-Straße die Geschwindigkeit kontrolliert. Von 40 Pkw fuhren lediglich drei schneller als mit den dort erlaubten 30 km/h. Vom Nachmittag bis in den Abend hinein kontrollierte der Verkehrsüberwachungsdienst dann auf der Straße von Bautzen nach Neukirch die Geschwindigkeit. Am Abzweig gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Binnen fünf Stunden passierten rund 1200 Fahrzeuge die Messstelle, davon waren 78 zu schnell. Ein Opel mit Hamburger Kennzeichen raste mit Tempo 146 km/h über die Kreuzung und damit doppelt so schnell wie erlaubt. Hier wird die höchstmögliche Ahndung auf den Fahrer zukommen. 600 Euro Bußgeld drohen, falls er vorsätzlich so schnell gerast war, wären sogar 1200 Euro Geldbuße möglich. Dazu werden drei Monate ohne Führerschein und zwei Punkte auf den Betroffenen zukommen.

Die Bevölkerung ist auch im aktuellen Fall um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten. Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu einem Fahrzeug oder Personenbewegungen in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des Tatortes machen? Wer hat Hinweise zum Verbleib der Bronzefiguren oder hat eine solche angeboten bekommen? (szo)

Hinweise an die Polizei unter Telefon: 03578 3520