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Samstag, 02.06.2018 Fußball

Verwirrung um Aufstieg

Frohburg will nicht in die Landesklasse aufrücken. Der Sächsische Fußball-Verband hat das anders veröffentlicht.

Von Frank Korn

Zuletzt trafen der BC Hartha (gelbe Trikots) und der Roßweiner SV im Pokalspiel Ende März aufeinander. Damals setzten sich die Roßweiner mit 5:0 durch. Auch das Hinspiel endete mit einem RSV-Erfolg.
Zuletzt trafen der BC Hartha (gelbe Trikots) und der Roßweiner SV im Pokalspiel Ende März aufeinander. Damals setzten sich die Roßweiner mit 5:0 durch. Auch das Hinspiel endete mit einem RSV-Erfolg.

© Dietmar Thomas

Region Döbeln. Der drittletzte Spieltag steht bei den Männern in der Landesklasse und in der Kreisoberliga an. Die Kreisliga A absolviert bereits die Vorschlussrunde, während in der Landesklasse der Frauen Nachholspiele auf dem Programm stehen.

Landesklasse Nord

Der Döbelner SC (9./37) scheint im Spiel gegen den Tabellenvorletzten Bornaer SV (15./16) vor einer einfachen Aufgabe zu stehen. Doch DSC-Trainer Uli Löser warnt eindringlich davor, den Kontrahenten zu unterschätzen. „Auch wenn die Bornaer bereits als Absteiger feststehen, werden sie alles geben. Das Spiel wird für uns kein Selbstläufer“, sagte Löser. Können die Döbelner den erwarteten Sieg einfahren, dann haben sie die 40-Punkte-Marke erreicht. Fehlen wird David Banachowicz, dafür steht Sebastian Heyna wieder zur Verfügung.

Landesklasse Frauen Nord

Das Spiel beim SV Lissa (5./31) ist für die Frauen der SpG Lok Döbeln/BC Hartha (4./40) ein wichtiges. Schon mit einem Unentschieden könnten sie die SpG BSV Schönau/Eintracht Süd II vom dritten Platz verdrängen, hätten dann aber nur die bessere Tordifferenz. Komfortabler wäre also ein Sieg, um ein Polster von zwei Punkten mitzunehmen. Trainer Thomas Jäschke sieht Lissa als spielerisch gutes Team, will aber zumindest einen Punkt holen.

Kreisoberliga

Kann der Roßweiner SV (2./48) doch nicht in die Landesklasse aufsteigen? Dieser Eindruck entsteht beim Besuch der Internetseite des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV). Der hat eine Staffeleinteilung für die kommende Saison veröffentlicht, und führt die Frohburger als Aufsteiger aus der Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land. Die Frohburger haben jedoch fristgerecht ihren Verzicht auf den Aufstieg erklärt, wie Kreisoberliga-Staffelleiter Jens Bretschneider bestätigt. „Es handelt sich um einen Fehler, den der SFV schnellstmöglich beheben will“, sagte Bretschneider. Bis zum Redaktionsschluss dieser Seite war das aber noch nicht passiert.

Die Roßweiner müssen ihr Spiel gegen den BC Hartha (10./20) also gewinnen, wenn sie den zweiten Platz sichern wollen. Mit diesem Ziel geht die Elf von Trainer Gerd Hentzschel auch in die Begegnung. „Wir konzentrieren uns darauf, diesen zweiten Platz zu verteidigen. Deshalb zählt für uns nur ein Sieg“, sagte Hentzschel, der auf Marco Burkhardt und Christian Kropp verzichten muss. Harthas Trainer Benjamin Bamburski beklagt dagegen den Ausfall von einer ganzen Reihe von Spielern, und muss deshalb einige A-Junioren zum Einsatz bringen. Dennoch wolle man sich nicht kampflos ergeben. „Wenigstens in einem der beiden Derbys gegen Roßwein und Ostrau wollen wir punkten“, so Bamburski.

Beim SV Blau-Weiß Bennewitz (3./48) muss der SV Ostrau 90 (5./39) antreten. Die Gastgeber haben noch Chancen auf den zweiten Platz und werden entsprechend motiviert ins Spiel gehen. Die Ostrauer könnten Schützenhilfe für Roßwein leisten, wenn sie aus Bennewitz etwas mitnehmen.

Kreisliga A Süd

Kann der SV 29 Gleisberg (7./23) dem neuen Kreisligameister VfB Leisnig (1./43) ein Bein stellen? Die Gastgeber werden sicher alles dafür tun, denn sie haben noch gute Chancen, ihre bisherige Platzierung zu verbessern. Im Spitzenspiel des Tages treffen der SV Medizin Zschadraß (3./31) und die SG Zschaitz/Ostrau II (2./32) aufeinander. Die Zschadraßer können den Kontrahenten mit einem Sieg vom zweiten Platz verdrängen, doch das werden die Zschaitz/Ostrauer verhindern wollen.

Der SV Medizin Hochweitzschen (6./23) ist gegen den FSV Dürrweitzschen (9./8) in der Favoritenrolle. Die Gäste kämpfen jedoch gegen den Abstieg, brauchen also jeden Punkt. Das trifft auch auf den SV Aufbau Waldheim (10./6) zu, der den Hohnstädter SV (4./25) empfängt. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Aufbau gerade in dieser Partie den ersten Heimsieg verbucht. Bei der SG Blau-Weiß Altenhain (8./11) hat der ESV Lok Döbeln (5./25) gute Chancen auf einen Erfolg. Immerhin konnten die Großbauchlitzer schon vier Auswärtssiege einfahren.