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Montag, 17.09.2018

Verdienter Derbysieg für den VfB Weißwasser

Beim 2:0 von Stefan Beil blieb ein Trebendorfer liegen, aber der Treffer zählte. Im Hintergrund feiern die VfB-Kicker. Foto Joachim Rehle
Beim 2:0 von Stefan Beil blieb ein Trebendorfer liegen, aber der Treffer zählte. Im Hintergrund feiern die VfB-Kicker. Foto Joachim Rehle

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Der VfB Weißwasser hat das Derby gegen den Ortsnachbarn aus Trebendorf hochverdient mit 3:0 gewonnen. Die Männer um das Trainerteam Andrè Fritsche und Perry Franke ließen zu keinem Zeitpunkt des Spiels Zweifel aufkommen, das zweite Heimspiel der Saison gewinnen zu wollen.

Die Turnerheimkicker starteten wie die Feuerwehr. Der agile Luca Hartelt konnte kurz nach dem Anstoß nur durch ein Foul vom Trebendorfer Christoph Berton gestoppt werden. Den fälligen Freistoß jagte Kapitän Axel Buder in den linken Giebel. Ein Traumtor und ein perfekter Einstand für die Weißwasseraner in dieses Spiel. Auch in der Folgezeit übernahm der VfB das Zepter und ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. In der achten Spielminute war es Stefan Beil, der nach einem Eckball die Chance zum 2:0 verpasste. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die in markantem Orange angetretenen Gäste in der 28. Spielminute. Nach einem Eckball konnte der Weißwasseraner Torwart Steven Knobel den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern. Der Abschluss der Trebendorfer aus zentraler Position landete am Pfosten und den zurückspringenden Ball konnte Kapitän Sandro Jackob nur neben das Tor köpfen. Danach spielten wieder die Weißwasseraner. Beil scheiterte noch mit seinem Abschluss aus der Distanz. Kurz darauf verwertete der erfahrene Stürmer einen vom Pfosten zurückspringenden Ball nach Abschluss von Hartelt zum 2:0. Mit diesem Ergebnis gingen die Mannschaften in die Kabinen.

Die zweite Hälfte eröffneten die Weißwasseraner in Person von Kevin Trause und David Schmidt mit dem 3:0. Trause lupfte einen Freistoß von der Strafraumkante über die Trebendorfer Verteidiger, und Schmidt verwertete diese Traumvorlage mit einem satten Schuss ins lange Eck. In der Folgezeit verwalteten die Weißwasseraner den Vorsprung geschickt und hatten bei einigen Kontermöglichkeiten durchaus die Chance, das Ergebnis noch nach oben zu schrauben. Die Trebendorfer Angriffsversuche endeten zumeist in den Beinen der gut sortierten Gastgeberabwehr. Kam dennoch ein Schuss auf das Gehäuse der Weißwasseraner, so hatte Keeper Knobel wenig Mühe.

Mit diesem Sieg hat der Aufsteiger 7 Punkte aus drei Spielen auf dem Konto und kann in der nächsten Woche ohne jeglichen Druck zum Gastspiel beim hoch dotierten LSV Neustadt/Spree antreten. Der Vorjahresmeister ist nach drei Spieltagen verlustpunktfreier Tabellenführer und empfängt die Männer aus der Glasmacherstadt am Sonnabend.

VfB Weißwasser: Knobel, Balko (89. Kleinfeld), Radestock, Schmidt, Kraatz (90. Petrova), Beil (70. Lukschanderl), Biela, Trause, Reimann, Buder, Hartelt

SV Fortuna Trebendorf: Wlodarczyk, Frydlewicz (66. Dudek), Spraski (46. Streicher), Kuznietsov, Owsiany, Hanclich, Rentsch, Berton, Schönlebe, Jackob (46. Adamowicz), Guilundo