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Montag, 28.05.2018

Verbesserung des Raumklimas

Frische Luft fördert das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit, da sie einerseits lebensnotwendigen Sauerstoff liefert und andererseits auch vor ungesunden oder sogar giftigen Stoffen schützt. Zudem verhindert sie verschiedene Beschwerden wie Kopfschmerzen und Müdigkeit. Daher ist ein gesundes Raumklima sehr wichtig. Der folgende Ratgeber erläutert, wie die Raumluft langfristig verbessert werden kann.

Bildautor: Gerhard Gellinger
Bildautor: Gerhard Gellinger

1. Tipp: Raumklima mit Grünpflanzen verbessern

Grünpflanzen können die Luft im Raum mit Feuchtigkeit anreichern und somit das Raumklima positiv beeinflussen. Ein großer Teil des Gießwassers wird durch die ständige Verdunstung an die Umgebung abgeleitet. Nicht nur bei trockener Heizungsluft ist dies eine absolute Wohltat für die Nasenschleimhäute, sodass Erkältungen vorgebeugt werden können. Was viele Menschen nicht wissen, verschiedene Pflanzen sind sogar in der Lage, Schadstoffe aus der Raumluft zu absorbieren. Dazu gehört zum Beispiel die Gerbera. Sie kann zum Beispiel Formaldehyd aus der Luft filtern. Diese Pflanze ist beispielsweise unter floraprima.de erhältlich und wird hier sogar gleich mit der passenden Vase geliefert.

2. Tipp: Richtige Temperatur im Raum

Die ideale Raumtemperatur beträgt durchschnittlich 20 Grad und die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60 Prozent. Im Schlafzimmer genügt eine Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius. Die Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit sind stark voneinander abhängig. Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme. Der Wasserdampf entsteht beispielsweise beim Kochen oder Baden.

3. Tipp: Richtig lüften

Zudem ist es wichtig, nicht nur richtig zu heizen, sondern auch regelmäßig zu lüften. Dadurch werden Schadstoffe wie Kohlenstoffdioxid, Dämpfe, Gase oder Ausdünstungen aus Möbelstücken und Lacken gegen frische und sauerstoffreiche Luft ausgetauscht. Das Lüften reguliert außerdem die Luftfeuchtigkeit im Raum. Die Fenster sollten mehrere Minuten lang vollständig geöffnet und nicht nur angekippt werden. Im Sommer sollte früh morgens oder später abends gelüftet werden, denn zu dieser Tageszeit sind die Temperaturen noch niedrig. Im Winter empfiehlt es sich, nur über einen kurzen Zeitraum hinweg zu lüften, damit die beheizten Räume nicht zu stark auskühlen. Die Heizung sollte währenddessen ausgeschaltet werden, um Energie zu sparen.

4. Tipp: Luftfeuchtigkeit erhöhen oder reduzieren

Wasserbehälter verbessern die Luftfeuchtigkeit. Sie werden mit Wasser befüllt und an die Heizung gehängt. Die enthaltene Flüssigkeit verdunstet allmählich, wird an den Raum abgegeben und verbessert somit die Luftfeuchtigkeit. Daneben sind auch im Handel spezielle Luftbefeuchter erhältlich, die die Luftfeuchtigkeit und das allgemeine Wohlbefinden erhöhen und gleichzeitig das Erkältungs- und Infektionsrisiko verringern. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, drohen unangenehme Gerüche, Schimmel bis hin zu möglichen Feuchtigkeitsschäden. Sollte das regelmäßige Lüften nicht helfen, können spezielle Luftentfeuchter Abhilfe schaffen. Hygrometer dienen der Kontrolle der Luftfeuchtigkeit. Auch die Temperatur kann darauf abgelesen werden.

5. Tipp: Echtholzmöbel verwenden

Auch Echtholzmöbel können das Raumklima verbessern. Sie sind antibakteriell und was noch wichtiger ist: Massivholz atmet und ist in der Lage, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen und somit die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Zudem ist echtes Holz antibakteriell und nicht elektrostatisch und verringert somit Magnetfelder, die den Schlaf stören können. Naturholz ist natürlich behandelt, enthält keine schädlichen Lacke oder andere Stoffe und hält die Luft somit sauber und rein.

Luftfeuchtigkeit und Wärme sind wichtige Faktoren, wenn es darum geht, das Raumklima zu verbessern. Beides kann durch ein optimales Heizen und Lüften beeinflusst werden. Auch Echtholzmöbel tragen erheblich dazu bei, das Raumklima zu verbessern.