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Samstag, 11.08.2018

Unzufrieden trotz Testspielsieg

Der BC Hartha bezwingt Medizin Hochweitzschen. Allerdings kassiert der Kreisoberligist drei plumpe Gegentreffer.

Von Dirk Westphal

Zwischen dem BC Hartha und dem SV Medizin Hochweitzschen entwickelte sich am Donnerstagabend ein abwechslungsreiches Testspiel, in dem sieben Treffer fielen.
Zwischen dem BC Hartha und dem SV Medizin Hochweitzschen entwickelte sich am Donnerstagabend ein abwechslungsreiches Testspiel, in dem sieben Treffer fielen.

© Dietmar Thomas

Bei subtropischen Temperaturen standen sich am Donnerstagabend Kreisoberligavertreter BC Hartha und A-Kreisligist SV Medizin Hochweitzschen in einem Testspiel gegenüber. In der torreichen Partie hatte am Ende der höherklassige Verein eine Woche vor dem Saisonstart knapp die Nase vorn.

Die Harthaer, die in diesem Test einige A-Juniorenspieler ins Team eingebaut hatten und drei Torleute testeten, gingen bereits in der zehnten Minute durch Domenique Liebernickel mit 1:0 in Führung. Allerdings zeigten sich bereits im ersten Abschnitt die Abwehrschwächen beim Kreisoberligisten, die sich in Schnelligkeitsnachteilen bemerkbar machten. Marcel Hanke bestrafte dies nach einer halben Stunde mit dem Ausgleich. Praktisch mit dem Pausenpfiff zog der BC dann erneut nach vorn. Torschütze war diesmal Toni Brabandt.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern zunächst, durch Liebernickel auf 3:1 vorzulegen. Doch die Mediziner – unter ihrem neuen Trainer Kevin Häfner – blieben nichts schuldig und bestraften zwei weitere dicke Abwehrfehler der Harthaer durch Hanke (54.) und Maximilian Bernhardt (77.) mit den Treffern zum Ausgleich.

Sechs Minuten vor Schluss hatten die Schützlinge von Benjamin Bamburski dann aber doch noch das Glück des Tüchtigen. Liebernickel stellte mit seinem dritten Tor an diesem Tag den Testspielsieg sicher. „Ein gelungener, fairer Test“, resümierte BC-Trainer Benjamin Bamburski und fügte an: „Wenn wir unsere Chancen nutzen, fällt der Sieg höher aus. Den Gegentoren gingen plumpe Abwehrfehler voraus. Dort müssen wir noch etwas tun.“