erweiterte Suche
Donnerstag, 09.11.2017

Unfall nach medizinischem Notfall

Bei Beiersdorf verliert ein 52-jähriger Toyota-Fahrer die Kontrolle. Getrunken hatte er nicht.

Gesundheitliches Probleme eines Toyota-Fahrers verursachen einen Unfall bei Beiersdorf. (Symbolfoto)
Gesundheitliches Probleme eines Toyota-Fahrers verursachen einen Unfall bei Beiersdorf. (Symbolfoto)

© Symbolfoto: dpa

Beiersdorf. Auf der Löbauer Straße hat am Mittwochmorgen ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist erst vor zwei Bäumen zum stehen gekommen. Zuvor war der 52-Jährige in seinem Toyota gegen einen Strommasten gefahren. Die zur Unfallstelle geeilte Notarzt stellte bei der Behandlung fest, dass ein ernstes medizinisches Problem Ursache des Unfalls war. Getrunken hatte der Fahrer nichts, wie ein zusätzlich durchgeführter Alkoholtest ergab. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht. Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht ermittelt werden. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 9. November

1 von 8

Flucht von Tankbetrügern endet an der Stadtbrücke

Görlitz. In der Nacht zu Donnerstag hat die Polizei nach einer Verfolgungsjagd durch die Stadt einen Tankbetrüger am Grenzübergang Stadtbrücke festnehmen können, während ein zweiter zu Fuß nach Polen entwischte. Ausgangspunkt war eine Aral-Tankstelle in der Nieskyer Straße, an der eine Polizeistreife tankte. Nachdem die Beamten durch den Besitzer darüber informiert wurden, dass zwei Tage zuvor ein Ford Ka mit polnischem Kennzeichen Tankbetrug begangen hatte, fuhr ebendieses Fahrzeug wieder an der Tankstelle vor. Die beiden Polen flohen daraufhin durch die Stadt in Richtung Grenzübergang.

Dort hatte die mittlerweile verständigte Bundespolizei eine Straßensperre errichtet, beim Versuch diese zu durchbrechen setzte der 28-Jährige Fahrer den Ford in die Leitplanke. Anschließend floh er zu Fuß nach Polen und ließ seine 18-jährige Beifahrerin im Auto zurück. Im Auto fand die Polizei zudem einen Kanister mit 120 Litern Diesel, welchen das Duo kurz zuvor von einem an der Bahnhofstraße abgestellten Lkw abgezapft hatte. Wie Thomas Knaup, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, mitteilte, gestand die unter Drogen stehende junge Frau, die wie auch ihr Freund polizeilich bekannt ist, die Tat. Nach dem momentan noch Flüchtigen wird gefahndet, der Kraftstoff wurde dem Lkw-Fahrer wieder zurückgebracht. (szo)

Einbruch ohne Beute

Görlitz. In der Schillerstraße haben Unbekannte einen in einer Tiefgarage parkenden VW aufgebrochen. Die Täter durchsuchten das Fahrzeug, stahlen jedoch nichts. Der Fahrzeughalter muss nun einen Schaden von 300 Euro beheben lassen. Spuren wurden durch Kriminaltechniker gesichert, für die weiteren Ermittlungen ist nun die Kripo zuständig. (szo)

Reise von Schwarzarbeitern endet auf Rastplatz

Görlitz. Innerhalb weniger Minuten hat die Bundespolizei am Mittwochabend zwei ukrainische Passagiere am Autobahnrastplatz An der Neiße an der Ausreise gehindert. Zunächst war ein Mann (45) aufgefallen, der einen gefälschten rumänischen Ausweis in seiner Hosentasche stecken hatte. Später stellte sich heraus, dass der 45-Jährige offensichtlich mit diesem falschen Dokument ohne Genehmigung auf verschiedenen Baustellen im Raum Stuttgart gearbeitet hatte. Er wurde wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, wegen des Verstoßes gegen das Sozialgesetzbuch, wegen mittelbarer Falschbeurkundung, wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und auch wegen Urkundenfälschung angezeigt. Im Rahmen der Ermittlungen sind später seine beiden Mobiltelefone sichergestellt worden.

Bei dem zweiten Passagier handelte es sich um eine 20-jährige Frau, die in Düsseldorf, ebenfalls ohne Genehmigung, als Haushaltshilfe gearbeitet hat. Auch gegen die 20-Jährige wurden daraufhin Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Sozialgesetzbuch und wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Gegen die Beschuldigte wurde zudem die Zahlung von 200 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens angeordnet. Beiden Ukrainern wurde zudem von der Bundespolizei das Reiserecht aberkannt. (szo)

Verfassungsfeindliche Symbole mit Blut geschmiert

Görlitz. In der Nacht zu Donnerstag sind mit Blut geschmierte Hakenkreuze in Görlitz entdeckt worden. Angebracht hat diese aus bislang unbekannten Gründen ein Libyer, der zunächst eine Tür zerschlug und sich dabei schwer verletzte.

Mit seinem eigenen Blut brachte er das verfassungsfeindliche Symbol zunächst im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Schillerstraße, anschließend am Fenster eines Blumenladens in der Berliner Straße an. Wie Thomas Knaup, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, bestätigte, ist der 26-Jährige polizeilich bekannt. Ebenfalls Blutspuren gefunden wurden an der Muschelminna am Postplatz. Ob auch dafür der Libyer verantwortlich war, muss noch geprüft werden.

Das Dezernat für Staatsschutz wird sich nun mit dem Fall befassen. (szo)

Unfall nach medizinischem Notfall

Beiersdorf. Auf der Löbauer Straße hat am Mittwochmorgen ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist erst vor zwei Bäumen zum stehen gekommen. Zuvor war der 52-Jährige in seinem Toyota gegen einen Strommasten gefahren. Die zur Unfallstelle geeilte Notarzt stellte bei der Behandlung fest, dass ein ernstes medizinisches Problem Ursache des Unfalls war. Getrunken hatte der Fahrer nichts, wie ein zusätzlich durchgeführter Alkoholtest ergab. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht. Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht ermittelt werden. (szo)

Ohne Führeschein durch Zittau

Zittau. Dank eines Zeugenhinweises hat die Polizei auf dem Stadtring einen Mofa-Fahrer ohne Führerschein stellen können. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Beamten des Reviers Zittau-Oberland zudem fest, dass das Fahrzeug bereits im Oktober in Olbersdorf gestohlen wurden war. Das Mofa wurde nun sichergestellt, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Ob es sich bei dem 29-jährigen Deutschen auch um den Dieb handelt, wird durch die Kripo ermittelt, für das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist die Verkehrspolizei zuständig. (szo)

Vergessene Fritteuse sorgt für Wohnungsbrand

Bad Muskau. In der Neustädter Berggasse ist am Mittwoch eine Wohnung ausgebrannt. Die 63-jährige Bewohnerin hatte sich mit ihrer Fritteuse etwas zu essen zubereitet, diese jedoch vergessen auszuschalten. Nachdem sie die Wohnung verlassen hatte, geriet die Küche in Brand, die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung, darunter Kameraden aus Bad Muskau und Weißwasser konnten das Feuer jedoch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch entstand ein Schaden von rund 20 000 Euro und die Wohnung kann momentan nicht genutzt werden. Ein Brandursachenermittler wird die Lage untersuchen und die Kripo wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittlen. (szo)

Polnischer Dieb in Krauschwitz festgenommen

Krauschwitz. Am Mittwochnachmittag hat ein Streife der Bundespolizei bei einer Kontrolle einen seit 2016 per Haftbefehl gesuchten Polen festnehmen können. Wegen eines Diebstahls hatte das Amtsgericht Weißwasser diesem 2015 eine Geldstrafe von 2 082,73 Euro auferlegt, die der Mann aber trotz mehrfacher Aufforderung nicht zahlte. Daraufhin stellte die Staatsanwaltschaft Görlitz im Juni letzten Jahres einen Vollstreckungshaftbefehl aus. Nachdem die Identität des 58-Jährigen zweifelsfrei geklärt war, brachten die Beamten diesen in die Justizvollzugsanstalt nach Görlitz. (szo)