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Samstag, 05.05.2018

Unbezahlte Stunden wären Grund für Arbeitswechsel

Ein fehlender Überstundenausgleich wäre für viele Berufstätige in Deutschland Kündigungsgrund.

Laut Innofact-Studie im Auftrag der Personalberatung Von Rundstedt würden gut zwei Drittel der Teilnehmer ihren Arbeitgeber deshalb verlassen. Ähnlich hoch ist der Anteil derjenigen, die kündigen würden, wenn die Chemie im Team nicht stimmt. Weitere Gründe sind Stress, schlechte Feedback- oder Fehlerkultur. Nur jeder Fünfte würde gehen, weil er keine Boni wie Dienstwagen oder Jobticket bekommt, wegen mangelnder Flexibilität bei Teilzeit oder Homeoffice 38 Prozent. Für die Studie hat Innofact im April 2018 rund 1.000 Menschen befragt. (dpa)

TU Chemnitz bietet neuen Kultur-Master

Wie wirkt ein Bild im Vergleich zum Text? Wie lassen sich Roboter mit Gesten steuern? Um solche Fragen geht es im Master „Semiotik und Multimodale Kommunikation“ an der TU Chemnitz. Der Studiengang am Institut für Germanistik und Kommunikation dauert vier Semester und wird erstmals zum Wintersemester angeboten. Interessenten können sich bis 15. Juli bewerben. Im Studium lernen die Teilnehmer, wie sich Geisteswissenschaften mit modernen Forschungsmethoden wie Eyetracking kombinieren lassen. (dpa)

Mädchen sind noch immer Technikmuffel

Jungen sind für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mehr zu begeistern als Mädchen. Laut Unternehmensberatung PwC wählen in der Schule drei von fünf Jungs Mathe als Leistungskurs oder Abi-Fach. Bei den Mädchen sind es nur knapp die Hälfte. Nur acht Prozent der Schülerinnen entscheiden sich für Physik oder Informatik, aber 27 und 20 Prozent der Jungen. An den Hochschulen können sich 60 Prozent der Männer eine Karriere im MINT-Bereich vorstellen, von den Studentinnen nur etwa jede Dritte. Für die Studie hatte PwC im Januar und Februar 2018 2 000 Schüler und Studenten zwischen 15 und 30 Jahren befragt. (dpa)