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Donnerstag, 02.08.2018

Trotz Dieselaffäre: VW macht Milliardengewinn

Wolfsburg. Volkswagen-Chef Herbert Diess schwört den Konzern vor allem wegen den Problemen bei neuen Abgastests auf ein schwieriges zweites Halbjahr ein. Im zweiten Quartal verdiente VW dank des weiter schwungvollen Verkaufs weltweit und dank des Erfolgs mit teureren Geländewagen zwar im Tagesgeschäft überraschend viel Geld – 5,6 Milliarden Euro. „Aber wir können uns darauf nicht ausruhen, denn in den kommenden Quartalen liegen große Anstrengungen vor uns – vor allem im Hinblick auf die Umstellung auf den neuen WLTP-Prüfzyklus“, sagte Vorstandschef Herbert Diess. Auch eine drohende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA, China und der EU sorge für Herausforderungen. Nach wie vor liegt der Dieselskandal dem Konzern mit weiteren Milliardenkosten schwer im Magen. Der Konzern stellte nun zusätzliche 600 Millionen Euro für „Rechtsverteidigungskosten“ zurück. Damit steigt die Diesel-Rechnung insgesamt auf bisher 27,4 Milliarden Euro. (dpa)

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