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Mittwoch, 07.03.2018

Triathlet mit Säge angegriffen

Drei Unbekannte griffen im südafrikanischen Durban den Sportler an und versuchten, ihm beide Beine abzusägen. Während die Täter auf der Flucht sind, wurde der Triathlet operiert.

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Der südafrikanische Triathlet Mhlengi Gwala wurde in Durban brutal attackiert.
Der südafrikanische Triathlet Mhlengi Gwala wurde in Durban brutal attackiert.

© dpa/Jethro Snyders

Durban. In Südafrika haben drei Angreifer einen Triathleten beim Training vom Fahrrad gestürzt, in die Büsche geschleppt und dann versucht, seine Beine abzusägen. Die Polizei hat eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet, erklärte Thulani Zwane, ein Polizeisprecher in der südlichen Provinz KwaZulu-Natal am Mittwoch.

Der 27 Jahre alte Triathlet Mhlengi Gwala war demnach am frühen Dienstagmorgen in der Hafenstadt Durban im Stadtviertel Umbilo auf dem Weg zum Fitnesszentrum, als er angegriffen wurde. Aus welchem Grund die Angreifer seine Beine mit einer Säge absägen wollten, war noch völlig unklar, erklärte Zwane. Ein solches Verbrechen habe es in der Provinz zuvor nicht gegeben.

Die Angreifer fügten dem Triathleten schwere Verletzungen zu, flohen jedoch aus unbekanntem Grund, ohne dass sie eines seiner Beine absägten. Der Triathlet wurde am Mittwoch operiert. Ob er bleibende Bewegungseinschränkungen davontragen wird, war zunächst unklar. Eine für den Athleten eingerichtete Crowdfunding-Kampagne hatte am Mittwochnachmittag umgerechnet bereits etwa 3 500 Euro eingesammelt – die Hälfte des angestrebten Betrags.

Südafrika hat eine hohe Rate an Gewaltkriminalität. Verbrecher töten jeden Tag rund 50 Menschen. (dpa)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 6 Kommentare

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  1. ich

    Soso, richtig Hr. Krien. Der Phaeton-Fahrer als Bio-Deutscher handelte selbstredend legitim, als er sich besoffen in sein Auto setzte. Zumal er keinen Führerschein besaß. Damit muss ich einfach rechnen, von kriminellen deutschen Trunkenbolden im Auto in der Stadt umgenietet zu werden. Das ist vollkommen in Ordnung. Im übrigen: Alles schlechte Ihnen und Ihren braun-versifften Nazibrüdern!

  2. nerfenbahn564

    Also prinzipiell sind in Südafrika derartige brutale Überfälle keine Seltenheit. Zumindest außerhalb der durch privaten Wachschutz gesicherten Zonen. Gewöhnlich werden jedoch bevorzugt Weise derart angegriffen da die Ermittlungen der Polizei hierbei wenig motiviert sind. Da es jedoch kein Raubüberfall gewesen seien dürfte, werden die Täter wohl von der organisierten Sportwetten Kriminalität entsandt worden sein. Vielleicht war das Opfer einen gesponserten Konkurrenten im weg oder hatte jemanden eine hohe Wettplatzierung verdorben ohne das er es wusste. So läuft das Geschäft halt in den internationalen Maßstab.

  3. S.K.

    @ich Die falschen Tropfen erwischt heut früh, oder was soll der völlig schräge Kommentar?

  4. ich

    @3: ein SZ-Admin hatte wohl die Erleuchtung, dass man die geistige Absonderung des Hr. Krien nicht hier stehen lassen kann. Dass nun mein Kommentar ein wenig zusammenhanglos im Raume steht, ist nachvollziehbar.

  5. seher

    @ich- macht den Kommentar jedoch qualitativ kein Stück besser. Im übrigen, was bedeutet "alles schlechte" ? Einen Unfall, eine Krankheit vielleicht sogar den Tod? Ich denke der SZ Admin sollte noch eine zweite Erleuchtung haben und diesen Dreck auch löschen.

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