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Freitag, 10.08.2018

Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen

Wie vergangene Saison: Kreisoberligaaufsteiger bezwingt ehemaligen Ligakontrahenten.

Von Dirk Westphal

ESV Kapitän Matthias Engler (links) versucht, den Leisniger Neuzugang Luca-Maximilian Wilke vom Ball zu trennen.
ESV Kapitän Matthias Engler (links) versucht, den Leisniger Neuzugang Luca-Maximilian Wilke vom Ball zu trennen.

© André Braun

Bei abflauenden, angenehmer werdenden Temperaturen standen sich am Mittwochabend in der Leisniger Otto-Schuricht-Sportstätte mit dem Kreisoberligaaufsteiger VfB Leisnig und dem A-Kreisligisten ESV Lok Döbeln zwei Kontrahenten des Vorjahres in einem Testspiel gegenüber. Wie in der Vorsaison zweimal waren auch diesmal die Gastgeber knapp mit 2:1 (2:0) siegreich.

Unter umsichtiger Spielleitung von Schiedsrichter Christopher Tauchmann entwickelte sich von Anbeginn eine gute Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen für beide Mannschaften. Die Leisniger, die ohne drei Stammspieler antraten, präsentierten sich in der´ersten Halbzeit spielerisch und läuferisch überlegen. Ihre druckvollen Aktionen nach vorn wurden bereits in der zwölften Minute durch Dominik Erl mit dem 1:0 belohnt. Philipp Kluttig erhöhte für den Kreisoberligaaufsteiger nach einer guten halben Stunde zum 2:0-Pausenstand.

Im weiteren Verlauf der Partie gab es zahlreiche Wechsel und Umstellungen auf beiden Seiten. Dadurch gestaltete sich das Geschehen etwas zerfahrener. Leisnig erarbeitete sich immer noch gute Chancen, zeigte sich aber nicht mehr so dominant wie in Halbzeit eins. Mit fortschreitender Spielzeit wurden die Döbelner, die mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft antraten, stärker, verpassten es jedoch, sich nun bietende Chancen zu nutzen. So wäre nach dem 2.1-Anschlusstreffer durch Kevin Köbe durchaus noch mehr drin gewesen, doch letztendlich blieb es beim verdienten VfB-Sieg. (DA/rm)