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Dienstag, 06.02.2018

Team- und Kampfgeist führen zum Sieg

Der HSV Weinböhla setzt sich in heimischer Halle gegen den VfL Waldheim 35:29 (19:16) durch.

Von Eric Rosenkranz

Michal Fric steigt zum Torwurf hoch. Insgesamt zwölf Tore steuerte er zum 35:29 gegen den HSV Waldheim bei.
Michal Fric steigt zum Torwurf hoch. Insgesamt zwölf Tore steuerte er zum 35:29 gegen den HSV Waldheim bei.

© Eric Rosenkranz

Am Ende fiel den HSV-Verantwortlichen und den Weinböhlaer Handballfans ein Stein vom Herzen. Beim 35:29 (19:16)-Heimsieg demonstrierten die Kovar-Schützlinge eindrucksvoll, dass man personelle Engpässe kompensieren kann.

Erneut standen dem Trainergespann fünf Spieler aufgrund von Verletzungen bzw. Sperren nicht zur Verfügung. Der HSV schaffte es in der ersten Halbzeit immer wieder, sich mit zwei Toren abzusetzen. In der Abwehr der Gastgeber offenbarten sich allerdings einige Probleme. „Wir kassieren zu viele Gegentore“, meinte Co-Trainer Nils Gäbler bei Halbzeit. „Und dann bewahrheitet sich die alte Handballer-Weisheit, dass alles was man hinten fängt, vorn geworfen werden muss. Mit der Einstellung und dem Kampfgeist sind wir aber zufrieden.“ Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Weinböhlaer Herren die kleine Schwächephase des VfL Waldheim zu einem 3-Tore-Polster (19:16) genutzt. Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte das HSV-Trainergespann Kovar/Gäbler auf eine 5:1-Deckung um. Die große Wirkung blieb aber aus, worauf HSV-Trainer Martin Kovar auf eine 4:2-Deckung umstellte. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht, zumal HSV-Torhüter-Urgestein Matthias Giersch, mit guten Paraden aufwartete.

„Unser Vorsprung wuchs kontinuierlich an und das eröffnete uns den Spielraum, viel zu wechseln“, resümierte Gäbler. „Zudem fanden Michal Fric und Andre Häberer zu ihrer gewohnten Spielstärke und trugen dadurch maßgeblich zum Sieg mit bei.“ Und Trainer Martin Kovar ergänzte: „Die Jungs haben sich nach den harten Trainingseinheiten belohnt. Darauf können wir für das kommende Pokalspiel in zwei Wochen gegen den Sachsenligisten SG HVO Cunewalde/Sohland aufbauen.

In der Tabelle der Verbandsliga (Staffel Ost) rangieren die Weinböhlaer mit 20:12 Punkten auf dem vierten Platz. Spitzenreiter ist der HSV Dresden (27:5). Das nächstre Punktspiel bestreiten die Weinböhlaer Herren am 24. Februar in Freiberg. (mit js)

Weinböhla: Kühne, Giersch – Schroth, Marx, Talkenberg (1/1), Fric (12/2), Nguyen (3), Häberer (9), Blanck (3), Krüger (1), Gaida (4), Grießbach (1), Obst, Lotz (1).